19 March 2026, 14:17

Tausende feiern in Köln-Mülheim das Ende des Ramadan mit riesigem Iftar-Mahl

Gruppe von Menschen in weißen Uniformen und gelben Kleidern, die vor einem sitzenden Publikum stehen, einige mit Mützen und Kränzen, andere klatschend, mit Gebäuden, Bäumen, Laternenmasten und einem bewölkten Himmel im Hintergrund.

Tausende feiern in Köln-Mülheim das Ende des Ramadan mit riesigem Iftar-Mahl

Heute endet der Ramadan, der islamische Fastenmonat. In Köln-Mülheim versammelten sich Tausende zu einem großen gemeinsamen Mahl, um diesen Anlass zu feiern. Die Veranstaltung brachte die Menschen kurz vor Beginn von Eid al-Fitr zusammen – dem dreitägigen Fest, das an diesem Freitagabend beginnt.

Das Iftar-Mahl fand entlang der Keupstraße auf einer Länge von 300 Metern statt. Organisiert von der Initiative Keupstraße, begrüßte es rund 5.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die Zusammenkunft stand allen offen, unabhängig von Glaubensrichtung oder Herkunft, als Zeichen der Einheit und des gegenseitigen Respekts.

Obwohl Eid al-Fitr für Muslime weltweit von großer Bedeutung ist, gibt es in Deutschland in diesem Jahr keine offiziellen Aufzeichnungen, die es als bezahlten Feiertag ausweisen. Weder Bundesländer noch Städte haben eine solche Regelung eingeführt.

Das Fest beginnt offiziell am Freitagabend und markiert das Ende des monatelangen Fastens im Ramadan. In ganz Deutschland werden Gemeinden das Fest mit Gebeten, Festmahlen und Zeit im Kreis von Familie und Freunden begehen.

Die Veranstaltung in Köln-Mülheim unterstrich den Geist der Inklusion in den letzten Stunden des Ramadan. Da Eid al-Fitr nun bevorsteht, werden Muslime in Deutschland das Fest ohne formelle Anerkennung als öffentlichen Feiertag begehen. Das gemeinsame Mahl erinnerte daran, wie vielfältige Traditionen die Menschen in der Stadt zusammenbringen.

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