04 May 2026, 10:11

Duisburg diskutiert die Macht der Stolpersteine als Mahnmal gegen das Vergessen

Mahnmal für Holocaust-Opfer in einem Stadtplatz mit einem Baum, Topfpflanze, verstreuten Blättern und umliegenden städtischen Elementen.

Duisburg diskutiert die Macht der Stolpersteine als Mahnmal gegen das Vergessen

Öffentlicher Vortrag zum „Stolpersteine“-Projekt in Duisburg

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Im kommenden Monat findet in Duisburg ein öffentlicher Vortrag über das „Stolpersteine“-Mahnmalprojekt statt. Die Historikerin Dr. Marina Sassenberg wird die Diskussion am 10. November 2023 um 20:00 Uhr leiten. Die Veranstaltung beleuchtet, wie diese kleinen Messingtafeln an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern und welche Rolle sie in der demokratischen Erinnerungskultur spielen.

Der unter dem Titel „Stolpersteine im Pflaster“ stehende Abend wird in der Volkshochschule im Stadtfenster stattfinden. Der Eintritt kostet fünf Euro, eine vorherige Anmeldung ist jedoch erforderlich. In Duisburg sind bereits über 300 dieser Gedenksteine verlegt – jeder von ihnen ist in Gehwege eingelassen und markiert die letzten freiwilligen Wohnorte der Opfer.

Der Künstler Gunter Demnig initiierte das „Stolpersteine“-Projekt, um die individuellen Schicksale der Verfolgten wachzuhalten. Jede Platte trägt den Namen, das Geburtsjahr, das Datum der Deportation und den Sterbeort eines Opfers. Im Rahmen des Vortrags wird Dr. Sassenberg sowohl die Stärken als auch die Grenzen dieses Erinnerungsansatzes analysieren.

Weitere Informationen und Reservierungen sind unter der Telefonnummer 49 203 283-984617 (VHS-Büro) erhältlich.

Die Veranstaltung bietet die Gelegenheit, darüber nachzudenken, wie „Stolpersteine“ das kollektive Gedächtnis prägen. Gleichzeitig wird ihre Verbindung zu den demokratischen Werten des heutigen Deutschlands hervorgehoben. Interessierte sollten ihren Platz vor dem Veranstaltungstermin sichern.

Quelle