25 June 2026, 08:08

Stefan Raabs RTL-Comeback enttäuscht mit Quoten und hohen Kosten

RTL-Stefan-Raab-Dilemma verschärft sich: «Interner Stimmungslage ist wegen ihm erhitzt»

Stefan Raabs RTL-Comeback enttäuscht mit Quoten und hohen Kosten

RTL Deutschland kämpft mit den neuen Formaten von Stefan Raab

Der Sender hatte gehofft, dass die Rückkehr des Entertainers die Abonnementzahlen für seinen Streaming-Dienst RTL steigern würde. Doch der anfängliche Erfolg verflüchtigte sich schnell, und intern wachsen die Bedenken wegen der hohen Kosten und der enttäuschenden Quoten.

Raabs erstes Format „Hier gewinnst du keine Million“ lockte zunächst neue RTL+-Abonnenten an. Doch die Einschaltquoten sanken bald – besonders bei jüngeren Zuschauern. RTL verlegte die Show ins lineare Fernsehen, setzte sie aber schließlich wegen mangelnden Erfolgs ab. Inga Leschek, Programmchefin von RTL, räumte ein, dass sich das hybride Format nur schwer vermarkten ließ.

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Der Sender setzte große Hoffnungen in Raab als Zugpferd für RTL+. Das Unternehmen garantierte seiner Produktionsfirma ein Mindestvolumen von 90 Millionen Euro für neue Formate. Leschek hatte prognostiziert, dass seine Rückkehr Abonnenten anziehen würde – RTL+ sollte eine zentrale Säule der Unternehmensstrategie werden.

Doch auch Raabs zweites Format „Die Stefan Raab Show“ verzeichnete im Vergleich zu seinen früheren Erfolgen rückläufige Zuschauerzahlen. Trotz dieser Entwicklung zeigte sich RTL zufrieden mit seiner Arbeit und verwies auf starke öffentliche Resonanz und breite Medienpräsenz. Intern soll es jedoch Unmut über die hohen Produktionskosten geben, zudem wächst der Druck, die Ausgaben zu senken. Der YouTuber Klengan berichtete, dass schwache Werbeeinnahmen aus Raabs Sendungen zu Stellenstreichungen oder auslaufenden Verträgen geführt hätten.

RTLs Wette auf Stefan Raab bringt bisher gemischte Ergebnisse: Zwar sorgten seine Formate für Aufmerksamkeit, doch sinkende Quoten und hohe Kosten wecken Zweifel. Nun steht der Sender vor der Herausforderung, Starpower mit finanziellen und publizistischen Erfordernissen in Einklang zu bringen.

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