Solingens Neujahrsempfang: Wie Wohlfahrtsverbände die Region stärken
Mark BolnbachSolingens Neujahrsempfang: Wie Wohlfahrtsverbände die Region stärken
Solingen veranstaltet Neujahrsempfang: Unabhängige Wohlfahrtsverbände als Stütze der Region
In Solingen fand kürzlich ein Neujahrsempfang statt, der die Bedeutung unabhängiger Wohlfahrtsdienste für die Region in den Mittelpunkt stellte. Zu der Veranstaltung kamen lokale und Landesvertreter zusammen, ebenso wie Vertreter von Hochschulen und Wohlfahrtsorganisationen. Im Fokus der Gespräche standen die wirtschaftliche Rolle dieser Einrichtungen sowie die Notwendigkeit einer verlässlichen Finanzierung.
Die Vorsitzende des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes im Kreis Solingen, Dorothee Daun, eröffnete die Veranstaltung. Ioanna Zacharaki, zweite stellvertretende Bürgermeisterin Solingens, begrüßte die Gäste im Namen von Bürgermeister Daniel Flemm. Unter den Anwesenden befand sich auch Josef Neumann, Mitglied des Landtags von Nordrhein-Westfalen.
Dr. Marc Herbrand von der Bergischen Universität Wuppertal präsentierte Erkenntnisse aus einer Studie zum wirtschaftlichen Beitrag unabhängiger Wohlfahrtsorganisationen im Bergischen Städtedreieck. Seine Forschung zeigt, dass ein erheblicher Teil der Beschäftigten im Sozialsektor bei Mitgliedern der Liga der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege angestellt ist. Gleichzeitig wies die Studie darauf hin, dass es keine öffentlichen Daten zu den Beschäftigungstrends in diesen Einrichtungen der vergangenen fünf Jahre gibt.
Beim Empfang wurde betont, wie entscheidend stabile staatliche Förderung für die langfristige Sicherung der Wohlfahrtsdienste ist. Die Redner hoben zudem hervor, inwiefern diese Organisationen Chancengleichheit, gesellschaftliche Teilhabe und hohe Standards in der Pflegearbeit fördern.
Die Veranstaltung endete mit einem gemeinsamen Appell für eine stärkere Unterstützung der unabhängigen Wohlfahrtspflege. Politiker und Vertreter waren sich einig, dass eine verlässliche Finanzierung essenziell ist, um eine gerechte und funktionsfähige Gesellschaft zu erhalten. Der Paritätische Wohlfahrtsverband und seine Partner setzen sich weiterhin für bessere Rahmenbedingungen in diesem Bereich ein.