14 February 2026, 08:31

Solingen startet Transparenz-Ausschuss für mehr Bürgerbeteiligung und offene Politik

Ein Blatt Papier mit einer Zeichnung einer vielfältigen Gruppe von Menschen, einige sitzen und einige stehen, mit dem Text "Die demokratische Plattform" darüber.

Solingen startet Transparenz-Ausschuss für mehr Bürgerbeteiligung und offene Politik

Solingen setzt auf offene Verwaltung: Neuer Ausschuss für Transparenz gestartet

Solingen hat mit der Gründung eines neuen öffentlichen Gremiums einen Schritt in Richtung transparenterer und partizipativer Kommunalpolitik gemacht. Der Ausschuss für Transparenz, Bürgerbeteiligung und Chancengleichheit trat am 5. Februar 2026 zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Sein Ziel: die lokale Politik zugänglicher zu gestalten und die Bürgerinnen und Bürger aktiv in Entscheidungsprozesse einzubinden.

Das Gremium geht auf ein Wahlversprechen der Bürgergemeinschaft für Solingen e.V. zurück und soll die Kluft zwischen Verwaltung und Bevölkerung verringern – durch Dialog, Mitsprache und mehr Verantwortungsbewusstsein. Den Vorsitz übernimmt Martin Bender, sein Stellvertreter ist Erkan Sarıkaya.

Ab sofort können Anwohnerinnen und Anwohner Ideen, Anliegen und Vorschläge direkt per E-Mail an [email protected] einreichen. Die Plattform setzt auf Offenheit und einen respektvollen Austausch. Zwar stehen weitere Termine noch nicht fest, doch die Gründung des Ausschusses markiert den Auftakt zu einer langfristigen Strategie, um das bürgerschaftliche Engagement in Solingen zu stärken.

Die Initiative reiht sich ein in den bundesweiten Trend zu mehr Transparenzregister in der Kommunalpolitik. Indem der Ausschuss die Bevölkerung aktiv einbindet, sollen aus Bürgeranregungen konkrete Maßnahmen werden.

Mit dem Start des Gremiums beginnt in Solingen eine neue Ära der partizipativen Entscheidungsfindung. Die Bürgerinnen und Bürger erhalten damit einen offiziellen Kanal, um lokale Politik und Projekte mitzugestalten. Ob der Ausschuss langfristig Erfolg hat, hängt nun davon ab, wie stark die Bevölkerung sich einbringt – und wie gut es gelingt, aus Diskussionen handfeste Ergebnisse zu machen.