09 May 2026, 08:13

Rheinmetall verzeichnet Rekordwachstum im ersten Quartal 2026 dank Rüstungsaufträgen

Schwarzes und weißes Foto eines Schiffs in einem Schiffbauwerk, mit hölzernen Pfählen und Treppen im Vordergrund und Himmel im Hintergrund, mit dem Text "Marinebewaffnung" in der linken unteren Ecke.

Rheinmetall verzeichnet Rekordwachstum im ersten Quartal 2026 dank Rüstungsaufträgen

Rheinmetall meldet starke Finanzzahlen für das erste Quartal 2026

Der Rüstungskonzern Rheinmetall hat für die ersten drei Monate des Jahres 2026 ein kräftiges Wachstum verzeichnet. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stiegen die Umsätze um 8 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro. Mehrere Sparten, darunter die Bereiche Marine- und Luftverteidigung, trugen zu diesem Anstieg bei.

Eine Schlüsselrolle spielte im März 2026 die Division Marinesysteme. Aufträge für das deutsche Flottendienstschiff (FDB424) sowie das bulgarische Mehrzweck-Modulpatrouillenboot (MMPV 90) trieben die Umsätze auf 77 Millionen Euro. Dies folgte auf die Übernahme von Naval Vessels Lürssen durch Rheinmetall, wodurch sich der Auftragsbestand auf 5,5 Milliarden Euro erhöhte.

Auch andere Bereiche entwickelten sich positiv: Die Luftverteidigungssparte verzeichnete ein Umsatzplus von 43 Prozent auf 192 Millionen Euro, während die Digital-Systeme um 16 Prozent auf 349 Millionen Euro zulegten. Die Sparte für Ketten- und Radfahrzeuge wuchs um 3 Prozent und erzielte einen Umsatz von 985 Millionen Euro.

Für das zweite Quartal 2026 erwartet Rheinmetall ein noch stärkeres Wachstum. Der Konzern führt dies auf Großaufträge in den Bereichen Marine und Automobil zurück. Der Auftragsbestand hat Rekordniveau erreicht, was die optimistische Prognose für das Gesamtjahr untermauert.

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Für das gesamte Jahr 2026 rechnet Rheinmetall mit einem Konzernumsatz zwischen 14 und 14,5 Milliarden Euro. Die soliden Ergebnisse des ersten Quartals und die gut gefüllte Auftragspipeline deuten auf eine anhaltende Expansion hin. Die Sparten Marine- und Luftverteidigung bleiben dabei die wichtigsten Wachstumstreiber.

Quelle