Recklinghauser Polizei kämpft mit EU-Aktion gegen Verkehrstote am 18. September 2025
Mark BolnbachRecklinghauser Polizei kämpft mit EU-Aktion gegen Verkehrstote am 18. September 2025
Polizei Recklinghausen beteiligt sich an europaweiter Verkehrssicherheitsaktion am 18. September 2025
Die Polizei Recklinghausen nimmt am 18. September 2025 an einer europaweiten Kampagne für mehr Verkehrssicherheit teil. Die Initiative unter dem Motto „Ein Tag ohne Verkehrstote“ soll auf die Gefahren im Straßenverkehr aufmerksam machen. Die Behörden appellieren an alle Verkehrsteilnehmer, wachsam zu bleiben und die Verkehrsregeln einzuhalten, um Unfälle zu vermeiden.
Allein im vergangenen Jahr starben im Zuständigkeitsbereich des Polizeipäsidiums Recklinghausen zwölf Menschen bei Verkehrsunfällen. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, werden die Beamten am Donnerstag vermehrt Kontrollen durchführen. Im Fokus stehen dabei Rasen, der Zustand der Fahrzeuge, die Anschnallpflicht, die Nutzung von Mobiltelefonen am Steuer sowie die Mitführung der erforderlichen Papiere.
Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen betonte die tiefgreifenden Folgen, die jeder Verkehrstote für die Angehörigen der Opfer habe. Zudem kündigte sie an, dass das Präventionsprogramm „Crash Kurs NRW“ im November erneut an Schulen stattfinden werde. Dabei berichten Angehörige von Unfallopfern von ihren Erfahrungen, um junge Menschen für das Thema Verkehrssicherheit zu sensibilisieren.
Die Polizei ruft Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger dazu auf, Ablenkungen zu vermeiden und die Geschwindigkeitsbegrenzungen einzuhalten. Verstärkte Kontrollen und Aufklärungsmaßnahmen sind Teil der laufenden Bemühungen, die Zahl der Verkehrsopfer zu senken. Ziel der Kampagne ist es, die Straßen in der Region für alle sicherer zu machen.
