Polanski wettert gegen VAR: „Technologie zerstört den Fußball!“
Eugen Polanski hat nach dem 0:0 von Borussia Mönchengladbach gegen RB Leipzig scharf die Videoassistenten (VAR) kritisiert. Der Mittelfeldspieler bezeichnete die Technologie als "absoluten Unsinn" und warf ihr vor, den Fußball durch die Aberkennung von Toren wegen minimaler Abseitsstellungen zu schaden. Seine Verärgerung entlud sich nach einem in der 47. Minute wegen knapper Abseitsposition nicht gegebenen Treffer.
Polanskis Ausbruch folgte auf eine VAR-Entscheidung, die ein Mönchengladbacher Tor wegen eines haardünnen Abseits annullierte. Er argumentierte, dass solche millimetergenauen Messungen das Spiel ruinierten, indem sie reguläre Tore verhinderten. Zwar räumte er ein, dass eine spätere VAR-Entscheidung – die Rücknahme eines Elfmeters – korrekt gewesen sei, doch sein Fokus blieb auf dem aberkannten Tor.
Während sich andere Mannschaftskollegen zurückhielten, blieb Polanski der lautstärkste Kritiker. Er bestritt, dass der Fußball sich in eine Richtung entwickeln solle, in der Technologie Torchancen erstickt, und forderte stattdessen mehr Spielraum für Tore.
Die Partie endete torlos, doch der VAR stand im Mittelpunkt der Diskussionen. Polanskis Äußerungen spiegeln die anhaltenden Spannungen um den Einfluss der Technologie auf den Sport wider. Kein Einzelner wurde für das Ergebnis verantwortlich gemacht, doch seine Kritik hält die Debatte am Leben.