Neuer Essensanbieter für Solinger Kitas: Was Eltern ab April wissen müssen
Linus JesselNeuer Essensanbieter für Solinger Kitas: Was Eltern ab April wissen müssen
Vierzehn städtische Kitas in Solingen wechseln zum 1. April 2023 den Essensanbieter
Ab dem 1. April 2023 erhalten vierzehn städtische Kindertageseinrichtungen in Solingen ihre Mahlzeiten von einem neuen Anbieter. Die Umstellung erfolgt nach einer Ausschreibung, bei der besonders auf die Qualität des Essens geachtet wurde – orientiert an den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Den Zuschlag erhielt das in Hilden ansässige Unternehmen Windmann Catering, das damit die bisherige Versorgung durch das Städtische Klinikum Solingen ablöst.
Die Stadtverwaltung hatte die Eltern bereits im Herbst 2022 über den Wechsel informiert. Die Benachrichtigungen erfolgten über Elternvertreter:innen sowie die Kommunikationsplattform Sdui. Der neue Anbieter Windmann Catering beliefert bereits mehrere Schulen und Kitas in Solingen und kennt daher die lokalen Anforderungen.
Das Unternehmen setzt auf das "Cook-and-Chill"-Verfahren, um die Mahlzeiten frisch und nährstoffreich zu halten. Diese Methode erhält Geschmack und Vitamine besser als herkömmliche Großküchenversorgung. Rüdiger Mann, Leiter der städtischen Fachstelle Kindertagesbetreuung, versicherte den Familien, dass der Übergang reibungslos verlaufen und die hohen Standards gewahrt bleiben würden.
Für die meisten betroffenen Einrichtungen bedeutet die Umstellung eine Erhöhung der Essenskosten. Eltern in den vierzehn betroffenen Kitas zahlen künftig 78,50 Euro monatlich. In fünf weiteren städtischen Einrichtungen, in denen das Essen weiterhin vor Ort zubereitet wird, bleiben die Kosten bei 74,50 Euro. Familien, die Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket (BuT) erhalten, müssen jedoch keine zusätzlichen Kosten tragen.
Der neue Catering-Service startet am 1. April, wenn Windmann Catering die Mahlzeiten an die vierzehn Kitas ausliefert. Während die meisten Familien höhere Gebühren zahlen, bleiben einkommensschwache Haushalte geschützt. Die Stadt erwartet, dass die Umstellung die Qualität sichert und gleichzeitig die Essensversorgung effizienter gestaltet.