29 June 2026, 14:12

Mysteriöser Redner bei AfD-Jugend sorgt mit Hitler-Vergleichen für Eklat

Die Suche nach Alexander Eichwald bleibt ergebnislos

Mysteriöser Redner bei AfD-Jugend sorgt mit Hitler-Vergleichen für Eklat

Ein Mann, der sich als Alexander Eichwald vorstellt, hat für Aufsehen gesorgt, nachdem er auf einer Veranstaltung der AfD-Jugendorganisation gesprochen hat. Seine überzogenen Äußerungen und seine undurchsichtige Vergangenheit lösten weitreichende Spekulationen über seine Motive aus. Die Partei hat sich inzwischen deutlich von ihm distanziert.

Eichwald trat vor Delegierte der AfD-Nachwuchsorganisation und bezeichnete sie als „Parteigenossen“. Seine extremen Aussagen erinnerten an Hitler-Rhetorik und sorgten umgehend für scharfe Kritik. Trotz seiner Behauptung, russlanddeutsch zu sein und aus Herford zu stammen, gibt es kaum verifizierte Informationen über seine Person.

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Vor diesem Vorfall hatte er unter dem Künstlernamen „Alex Oak“ Parteimusik auf der Plattform Deezer veröffentlicht. Seine Online-Präsenz war ansonsten minimal, was die Rätsel um seine Identität noch vergrößerte.

Das Satiremagazin Titanic gab später an, für Eichwalds Auftritt verantwortlich zu sein – Belege dafür blieben jedoch aus. Eichwald selbst zeigte sich gesprächsbereit, bestand aber darauf, zunächst ein TV-Interview zu geben.

Die AfD kündigte an, Eichwald auszuschließen, da sein Verhalten und seine Aussagen im Widerspruch zu den Grundsätzen der Partei stünden. Trotz öffentlicher Prüfung bleiben seine wahren Herkunft und Absichten ungeklärt. Der Vorfall wirft weiterhin Fragen über die Art seiner Verbindung zur Partei auf.

Quelle