08 January 2026, 22:29

Münster verschärft Entsorgung: Neue Regeln für Elektroschrott und alte Batterien

Ein Raum mit einem Tisch, auf dem ein Laptop, ein Lautsprecher, ein Monitor, eine Tastatur, ein Ball, eine Maus, ein Scanner und Papiere stehen, sowie ein weiterer Tisch mit elektronischen Geräten, Charts und Poster an der Wand dahinter.

Münster verschärft Entsorgung: Neue Regeln für Elektroschrott und alte Batterien

Münster verschärft Regeln für Entsorgung von Elektroschrott und Batterien

Die Stadt Münster hat ihre Vorschriften für die Entsorgung von Elektrogeräten und Batterien aktualisiert. Die Änderungen basieren auf einer novellierten Verordnung, die Brandrisiken verringern und die Recyclingquoten erhöhen soll. Sowohl Privathaushalte als auch Unternehmen müssen künftig neue Vorgaben beim Rückgabe alter Geräte und Netzteile beachten.

Ab diesem Monat wird der städtische Entsorgungsbetrieb etwa 50 Sammelcontainer für defekte Kleingeräte abbauen. Die bisher weit verbreiteten E-Schrott-Behälter werden bis Mitte Februar vollständig entfernt. Stattdessen müssen Bürger defekte Artikel wie Toaster oder Föhne künftig zu Recyclinghöfen oder an teilnehmende Einzelhändler bringen.

Händler, die Batterien für E-Bikes oder E-Scooter verkaufen, sind nun verpflichtet, gebrauchte Akkus kostenlos zurückzunehmen – selbst wenn Kunden keinen Neukauf tätigen. Auf den Recyclinghöfen können Anwohner bis zu drei alte Batterien für Leicht-Elektrofahrzeuge gebührenfrei abgeben.

Hintergrund der Umstellung ist das überarbeitete Elektro- und Elektronikgerätegesetz. Damit sollen Brände durch unsachgemäß entsorgte Batterien reduziert und die Wiederverwertung von Elektroaltgeräten verbessert werden. Zudem müssen Geschäfte unter bestimmten Bedingungen kleine Elektronikgeräte, E-Zigaretten und andere batteriebetriebene Artikel zurücknehmen.

Das neue System schafft zwar die Sammelcontainer ab, erweitert jedoch die Abgabemöglichkeiten in Läden und auf Recyclingplätzen. Die Bürger erhalten klare Anweisungen, wie sie Batterien und Kleingeräte sicher entsorgen können. Die Stadt erwartet dadurch weniger Brandgefahren und höhere Recyclingquoten.