Mercedes' W17 zeigt erstes Potenzial – doch die Spitzenleistung fehlt noch
Laila SchomberMercedes' W17 zeigt erstes Potenzial – doch die Spitzenleistung fehlt noch
Mercedes' Formel 1-Boliden W17 für 2026 zeigt erstes Potenzial – doch die Spitzenleistung liegt noch in weiter Ferne
Beim Test in Barcelona äußerte Juan Pablo Montoya die Einschätzung, dass der Wagen nach vollständiger Entwicklung drei bis vier Sekunden schneller sein könnte. Unterdessen hat sich Max Verstappen eine neue Herausforderung jenseits der Formel 1 vorgenommen: die 24 Stunden Nürburgring.
Der W17 ist noch in keinem offiziellen Rennen angetreten, da er für die Saison 2026 nach neuen Regularien konstruiert wird. Bisher führte Mercedes lediglich Vorsaisontests durch, darunter einen nassen Filmtag in Silverstone sowie geplante Testfahrten in Barcelona und Bahrain. Montoyas Aussagen unterstreichen die Kluft zwischen den aktuellen Testgeschwindigkeiten und dem erwarteten Leistungspotenzial des Boliden.
Abseits der Formel 1: Verstappen träumt vom Nürburgring-Marathon Verstappen äußerte langfristig den Wunsch, bei den 24 Stunden Nürburgring anzutreten. Sein ehemaliger Trainer, Andreas Gülden, befürwortet das Vorhaben und hofft, den dreifachen Weltmeister auf der legendären Strecke wiederzusehen. Auch der Rennkalender wurde angepasst: Der zweite Lauf der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) wurde um eine Woche vorverlegt, um eine Kollision mit dem Großen Preis von Japan zu vermeiden.
Während Mercedes den W17 weiter für sein Debüt 2026 optimiert, schreibt Verstappen mit seinem Interesse am Langstreckensport ein neues Kapitel seiner Karriere. Die angepasste NLS-Terminplanung sorgt dafür, dass es keine Überschneidungen mit Formel 1-Verpflichtungen gibt – und ebnet damit Top-Fahrern den Weg für mögliche Teilnahmen.