01 February 2026, 22:26

Kreis Steinfurt kombiniert Sirenen, Apps und Cell Broadcast für besseren Katastrophenschutz

Eine rote Feueralarmanlage mit einer Glastür auf der rechten Seite, die an der Seite eines Gebäudes montiert ist, das auch ein Defibrillatorgerät ist.

Kreis Steinfurt kombiniert Sirenen, Apps und Cell Broadcast für besseren Katastrophenschutz

Kreis Steinfurt setzt auf Mix aus modernen und traditionellen Methoden zur Warnung der Bevölkerung in Notfällen

Das Warnsystem des Kreises umfasst Sirenen, Mobilfunkwarnungen, Rundfunksendungen und spezielle Warn-Apps. Regelmäßige Tests stellen sicher, dass diese Instrumente im Ernstfall zuverlässig funktionieren.

Das Warnnetz des Kreises basiert auf vier zentralen Elementen: Sirenen geben hörbare Alarmsignale, während Cell Broadcast direkte Nachrichten an kompatible Mobilgeräte sendet. Der lokale Sender Radio RST kann Live-Programme unterbrechen, um dringende Gefahrenmeldungen zu verbreiten.

Zwei weitverbreitete Warn-Apps, NINA und KATWARN, spielen ebenfalls eine Schlüsselrolle in der Region. Beide liefern standortbezogene Warnungen, wobei die genauen Nutzungszahlen für den Kreis Steinfurt nicht öffentlich einsehbar sind. Die Apps werden bundesweit für die Notfallkommunikation genutzt.

Um die Einsatzbereitschaft zu gewährleisten, führt der Kreis Steinfurt zweimal jährlich systemweite Tests durch. Der erste findet im März im Rahmen des Warning Day in Nordrhein-Westfalen statt, ein zweiter folgt im September als Teil des bundesweiten Warning Day.

Durch die Kombination aus Sirenen, Mobilfunkwarnungen, Radio und Apps erhalten die Bürger:innen kritische Informationen schnell und zuverlässig. Die Tests im Frühling und Herbst dienen dazu, die Funktionsfähigkeit aller Systeme zu überprüfen. Dieser mehrschichtige Ansatz soll sicherstellen, dass die Bevölkerung in Notlagen stets informiert ist.