Kaminskis Rekordtor in der 90.+14 rettet Köln ein spektakuläres 3:3 gegen Wolfsburg
Mark BolnbachKaminskis Rekordtor in der 90.+14 rettet Köln ein spektakuläres 3:3 gegen Wolfsburg
1. FC Köln erkämpft spektakuläres 3:3 gegen den VfL Wolfsburg – Kaminski trifft in Rekord-Verlängerung
In einem mitreißenden Bundesliga-Spiel sicherte sich der 1. FC Köln ein dramatisches 3:3 gegen den VfL Wolfsburg. Jakub Kaminski schrieb Geschichte, indem er in der Nachspielzeit den spätesten Treffer der Ligageschichte erzielte – in der 14. Minute der Nachspielzeit (90.+14). Mit dem Ergebnis bleibt Köln auf dem dritten Tabellenplatz.
Für die Kölner trafen Kaminski, Luca Waldschmidt und Isak Johannesson. Kaminskis Tor brach den bisherigen Rekord von 90.+12, aufgestellt von Marius Bülter für Schalke 04 in der Saison 2022/23. Obwohl der Pole aktuell von Wolfsburg ausgeliehen ist, verzichtete er aus Respekt vor seinem Stammverein auf eine Torjubelfeier.
Nach dem Spiel lobte Kölns Trainer Lukas Kwasniok die Einstellung und den Kampfgeist seiner Mannschaft. Zudem betonte er die Wirkung seiner jüngsten personellen Änderungen, die dazu geführt haben, dass das Team in den letzten vier Pflichtspielen ungeschlagen blieb. Marius Bülter ergänzte, dass die Leistungen der Einwechselspieler entscheidend für den Punktgewinn gewesen seien.
In dieser Saison hat der 1. FC Köln nach zehn Spieltagen sieben Punkte gesammelt. Die aktuelle Formkurve – mit zwei Siegen und einem Remis in der Liga – festigt die Position in der Tabelle. Das Unentschieden verlängert Kölns Serie ohne Niederlage unter Kwasnioks überarbeiteter Startelf. Kaminskis Rekordtor sichert ihm nun einen Platz in den Bundesliga-Geschichtsbüchern. Mit wachsendem Selbstvertrauen blickt das Team den kommenden Partien entgegen und bleibt vorerst auf Platz drei.
