Internationale Wochen gegen Rassismus 2026 starten mit bundesweiten Aktionen
Mark BolnbachInternationale Wochen gegen Rassismus 2026 starten mit bundesweiten Aktionen
Ab Mitte März 2026 finden in deutschen Städten die Internationalen Wochen gegen Rassismus statt – eine Veranstaltungsreihe, die sich gegen Diskriminierung und rechtsextreme Tendenzen richtet. Unter dem Motto "100 % Menschenwürde. Vereint gegen Rassismus und Rechtsextremismus" umfasst die Kampagne Workshops, Festivals und kulturelle Aktivitäten in Berlin, Hamburg, München und darüber hinaus. Die Organisator:innen haben ein buntes Programm aus öffentlichen Kundgebungen, Bildungsveranstaltungen und kreativen Projekten vorbereitet, um bundesweit Menschen zu erreichen.
Den Auftakt macht am 14. März Berlin, wo Amnesty International eine Antirassismus-Demonstration am Alexanderplatz anführt. Drei Tage später finden in München am Viktualienmarkt Bildungs-Seminare statt, die Teil einer bayerischen Landesinitiative sind. Parallel bereitet Hamburg ein Jugendfestival vor, das am 20. März auf der Reeperbahn von lokalen NGOs veranstaltet wird.
In Köln gestaltet das Netzwerk "Kein Platz für Rassismus" vom 15. bis 21. März mit künstlerischen Aktionen das Stadtbild um. Frankfurt folgt am 16. März mit interreligiösen Dialogen in der Paulskirche, die den Austausch zwischen verschiedenen Glaubensgemeinschaften fördern sollen.
Ein Höhepunkt der Kampagne ist die Vorführung des Dokumentarfilms "Das deutsche Volk" von Marcin Wierzchowski am 24. März um 17:30 Uhr im Duisburger Filmforum. Der Film begleitet Angehörige, deren Leben durch den rassistischen Anschlag in Hanau 2020 geprägt wurde, und gibt einen persönlichen Einblick in die langfristigen Folgen – vier Jahre nach der Tat.
Bis zum 29. März setzen die teilnehmenden Städte mit eigenen Formaten ein Zeichen im nationalen Kampf gegen Rassismus und Extremismus.
Die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 bringen Aktivist:innen, Künstler:innen und lokale Initiativen durch Demonstrationen, Diskussionen und Filmvorführungen zusammen. Zu den Highlights zählen die Dokumentarfilm-Präsentation in Duisburg und das Jugendfestival in Hamburg, die den Aufruf der Kampagne nach Solidarität unterstreichen. Die Organisator:innen hoffen, mit dem vielfältigen Programm eine breitere Öffentlichkeit für antirassistisches Engagement zu begeistern.






