Einbrecher im Louvre lassen Krone zurück – doch DNA verrät sie
Dreiste Einbrecher im Louvre: Kostbare Kronen zurückgelassen, DNA-Spuren gesichert
Letzten Sonntag ereignete sich im Pariser Louvre ein spektakulärer Einbruchsversuch. Die Diebe hatten es auf unschätzbare Kunstschätze abgesehen, hinterließen jedoch entscheidende Beweismittel. Ihre Flucht gestaltete sich alles andere als reibungslos: In ihrer Eile ließen sie eine historische Krone zurück.
Ziel der Täter war der Regent, ein 140 Karat schwerer Diamant – doch sie konnten ihn nicht an sich bringen. Stattdessen verlor die Bande bei ihrer Flucht die Krone von Kaiserin Eugénie. Ermittler stießen später auf DNA-Spuren sowie auf eine weggeworfene Warnweste, die offenbar zu ihrer Tarnung diente.
Anders als bei anderen spektakulären Museumsdiebstählen, die oft spontan ablaufen, hatten sich die Täter diesmal akribisch vorbereitet. Mit einem Hydraulikaufzug drangen sie in die oberen Stockwerke des Museums vor, ohne das Gerät zu beschädigen. Bei dem Modell handelt es sich um einen Böcker Agilo, der laut Herstellerangaben bis zu 400 Kilogramm Last mit einer Geschwindigkeit von 42 Metern pro Minute befördern kann.
Eine überraschende Wendung folgte kurz nach dem Vorfall: Der Hersteller Böcker startete eine Werbekampagne mit dem Hashtag #mywayup. Der Zeitpunkt sorgte für Stirnenrunzeln, auch wenn das Unternehmen keinen direkten Bezug zum Louvre-Einbruch herstellte.
Der Einbruch im Louvre wirft weiterhin Fragen auf – doch die zurückgelassene Krone und die DNA-Proben könnten helfen, die Täter zu überführen. Gleichzeitig verleiht die plötzliche Marketingoffensive des Aufzugherstellers dem Fall eine zusätzliche rätselhafte Note.






