14 March 2026, 14:16

Dinslaken startet neues Dialogformat: Erstes Stadtgespräch mit Bürgern und Verwaltung

Ein Kreis mit "Gemeinschaftsverantwortung" in der Mitte, umgeben von drei sich überschneidenden Kreisen, die durch Pfeile verbunden sind, alles in fetter, leuchtender Schrift.

Dinslaken startet neues Dialogformat: Erstes Stadtgespräch mit Bürgern und Verwaltung

Dinslaken veranstaltete erstes "Stadtgespräch" mit Bürgern und Verwaltung

Am 11. März 2026 fand in Dinslaken das erste Stadtgespräch statt, bei dem Vertreter der Stadtverwaltung und rund 70 Bürgerinnen und Bürger zusammenkamen. Im Mittelpunkt standen der anstehende Haushaltsplan, über den der Stadtrat am 26. März abstimmen wird, sowie zentrale Projekte wie der Neubau einer Turnhalle und die Modernisierung der Feuerwehrwache.

Diskutiert wurden Steueranpassungen, Infrastrukturvorhaben und Kritik an der Stadtverwaltung. Bürgermeister Simon Panke und Stadtkämmerer Achim Thomae moderierten die Gespräche.

Bei der Veranstaltung wurden mehrere wichtige Entwicklungen in Dinslaken vorgestellt: Für den Neubau einer Turnhalle an der EBGS-Schule sowie die Sanierung der Feuerwehrwache Eppinghoven sind Bundesmittel bewilligt worden. Das Schulzentrum in Hiesfeld ist bereits fertiggestellt, und in der gesamten Stadt werden Straßenlaternen durch energieeffiziente LED-Leuchten ersetzt.

Stadtkämmerer Achim Thomae erläuterte die finanziellen Pläne, zu denen auch eine Erhöhung der Grundsteuer B (für bebaute Grundstücke) gehört – Teil eines umfassenden Sparkonzepts. Bürger fragten nach den geplanten Steuererhöhungen, der Zukunft der örtlichen Eishalle und Verzögerungen beim Schulbau. Einige kritisierten zudem Abwesenheitszeiten in der Stadtverwaltung und warfen die Frage auf, warum frühere Maßnahmen zur Bewältigung der aktuellen Herausforderungen ausgeblieben seien.

Die Wasserverbände Emschergenossenschaft und Lippeverband (EGLV) schlagen vor, das Gelände des Hiesfelder Freibads neu zu nutzen. Konkrete Finanzdaten zu den jüngsten Infrastrukturinvestitionen Dinslakens wurden jedoch nicht präsentiert. Die Organisatoren lobten die Veranstaltung als gelungene Plattform für offenen Austausch – ein weiteres Stadtgespräch ist bereits für den Herbst 2026 geplant.

Das erste Stadtgespräch bot den Bürgern die Möglichkeit, ihre Anliegen vorzubringen und sich über anstehende Projekte zu informieren. Der Stadtrat wird am 26. März über den Haushalt abstimmen, wobei Entscheidungen zu Steueranpassungen und Infrastrukturinvestitionen anstehen. Weitere öffentliche Diskussionen sollen den Dialog im Laufe des Jahres fortsetzen.

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