Deutschlands Frauen-Nationalteam siegt knapp gegen Frankreich – doch die Torprobleme bleiben
Kirsten HentschelDeutschlands Frauen-Nationalteam siegt knapp gegen Frankreich – doch die Torprobleme bleiben
Deutschland sichert sich knappen 1:0-Sieg gegen Frankreich im Nations-League-Halbfinal-Hinspiel
Bundestrainer Christian Wück lobte die souveräne Leistung seiner Mannschaft, räumte jedoch ein, dass die Chancenverwertung weiterhin ein Problem darstellt. Das einzige Tor fiel spät in der Partie.
Wück hob die Leistungen mehrerer junger Spielerinnen hervor, darunter die 22-jährige Wolfsburg-Verteidigerin Camilla Küver, die ihr Debüt gab und mit ihrer Athletik überzeugte. Besonders erwähnte er auch die 21-jährige Bayern-München-Linksverteidigerin Franziska Kett, die durch starke Defensivarbeit und ihr Tempo auffiel.
Der Trainer bezeichnete die Mannschaftsleistung als reif, betonte aber, dass die Torabschluss-Schwäche ein anhaltendes Thema bleibe. Seit der EM sei dies ein zentraler Schwerpunkt, doch die Fortschritte ließen auf sich warten. Wück experimentierte zudem mit der Positionierung und setzte die 23-jährige Ex-Wolfsburgerin Jule Brand im zentralen Mittelfeld ein. Er lobte ihre Spielintelligenz und ihre Fähigkeit, sich in der Rolle flexibel anzupassen.
Wück bekräftigte sein Engagement, junge Talente in der Nationalmannschaft zu fördern. Ihnen Vertrauen zu geben, sei entscheidend für ihre Entwicklung und den zukünftigen Erfolg der Mannschaft.
Mit dem Sieg geht Deutschland gestärkt ins Rückspiel. Doch Wücks Aussagen deuten darauf hin, dass die Chancenverwertung weiterhin im Training Priorität haben wird. Mit den aufstrebenden jungen Spielerinnen will das Team an dieses Ergebnis anknüpfen und im nächsten Spiel weiter aufbauen.






