CDU Willich plant Wohnraum statt Friedhof – mit Turbo-Baugenehmigungen bis 2026
Mark BolnbachCDU Willich plant Wohnraum statt Friedhof – mit Turbo-Baugenehmigungen bis 2026
Die Willicher CDU hat ein beschleunigtes Wohnungsbauprojekt auf einem 18.000 Quadratmeter großen Grundstück vorgeschlagen, das ursprünglich für die Erweiterung eines Friedhofs vorgesehen war. Der Plan sieht vor, das Gelände an einen Investor zu verkaufen, der die gesamte Bebauung übernimmt, während die Verkaufspreise gedeckelt bleiben. Parteimitglieder argumentieren, dass dieses Vorgehen den Bau von Wohnraum für Singles, junge Familien und Senioren beschleunigen werde.
Das Vorhaben stützt sich auf einen städtebaulichen Vertrag, um langwierige Genehmigungsverfahren zu umgehen. Im Rahmen des Schnellverfahren-Programms könnte Willich zentrale Entscheidungen delegieren, Fristen verkürzen und Baugenehmigungen automatisch erteilen, falls innerhalb von drei Monaten keine Rückmeldung erfolgt. Tobias Pascaly, CDU-Vertreter, drängt darauf, dass die Stadt dieses beschleunigte System umgehend einführe.
Die Partei fordert zudem, dass Willich bis 2026 digitale Verfahren für Baugenehmigungen einführt. Neben der Beschleunigung legt die CDU Wert darauf, ökologische, gestalterische und energetische Standards für Neubauten einzuhalten. Ziel ist es, Wohnraum bezahlbarer zu machen, ohne Kompromisse bei Nachhaltigkeit oder städtebaulicher Qualität einzugehen.
Bisher liegen keine Details vor, wie viele Wohnungen auf dem Grundstück entstehen sollen oder wann der städtebauliche Vertrag finalisiert wird.
Sollte das Projekt genehmigt werden, würde aus dem ehemaligen Friedhofsgelände neuer Wohnraum entstehen. Der Ansatz der CDU kombiniert private Investitionen mit öffentlicher Aufsicht, um die Kosten zu kontrollieren. Nun muss die Stadt entscheiden, ob sie die beschleunigten Maßnahmen und das digitale Genehmigungssystem bis zum vorgeschlagenen Stichtag umsetzen wird.






