Bayerns umstrittenes 4:1 gegen Köln – Abseitsfehler entscheidet Pokalspiel
Kirsten HentschelBayerns umstrittenes 4:1 gegen Köln – Abseitsfehler entscheidet Pokalspiel
FC Bayern München sichert sich mit 4:1 gegen den 1. FC Köln Platz im DFB-Pokal-Achtelfinale
Der Sieg beendete Kölns Pokalreise, doch die Partie wurde von einer umstrittenen Abseitsentscheidung überschattet. Der ehemalige Schiedsrichter Manuel Gräfe kritisierte im Nachhinein die Leistung des Assistenten in den sozialen Medien.
Der entscheidende Moment ereignete sich, als Konrad Laimers Schuss vom Kölner Torhüter abgewehrt wurde und Luis Díaz den Abpraller zum Tor verwandelte. Wiederholungen zeigten jedoch, dass Díaz bei der Ballabgabe klar im Abseits stand. Da im frühen Pokalstadium noch kein Videobeweis (VAR) zum Einsatz kommt, hatte der Schiedsrichterassistent die Regelüberschreitung nicht erkannt.
Bayern baute seine Führung kurz darauf aus: Harry Kane traf innerhalb von zwei Minuten zum 2:0. Mit einem späten Torfest stand am Ende ein 4:1-Sieg, der den Titelverteidiger in die nächste Runde brachte.
Nach dem Spiel äußerte Gräfe auf X (ehemals Twitter) seine Kritik. Zwar lobte er Schiedsrichter Tobias Welz, doch das Versäumnis des Assistenten bezeichnete er als „inakzeptabel“. Seiner Meinung nach hätte das klare Abseits selbst ohne VAR erkannt werden müssen.
Im Achtelfinale wird Bayern nun mit VAR-Unterstützung spielen. Die Auslosung der nächsten Runde findet am 2. November statt.
Mit dem Sieg zieht der FC Bayern ins Achtelfinale ein, wo der Videobeweis greift. Für den 1. FC Köln endet der Pokal nach einer durch die Fehlentscheidung geprägten Partie. Die Auslosung am 2. November bestimmt Bayerns nächsten Gegner.






