27 June 2026, 06:10

CDU Solingen schlägt wegen Gewalt und Mobbing an Schulen Alarm

Gewalt und Mobbing an Solinger Schulen: CDU will Thema nach den Sommerferien auf die Agenda setzen

CDU Solingen schlägt wegen Gewalt und Mobbing an Schulen Alarm

Die Solinger CDU hat Alarm wegen steigender Gewalt, Mobbing und sozialer Ausgrenzung an örtlichen Schulen geschlagen. Die Partei spricht von einer ernsthaften Lage und verweist auf einen bundesweit zu beobachtenden Trend. Sie fordert nun konsequenteres Handeln sowohl von der Stadt als auch vom Land Nordrhein-Westfalen.

Bereits im April hatte die CDU eine detaillierte Anfrage an die Solinger Stadtverwaltung zu Konfliktlösung und Mobbingprävention gerichtet – bisher ohne Antwort. Die bildungspolitische Sprecherin der Partei, Simone Lammert, bezeichnete aktuelle Erkenntnisse als „Weckruf“ und äußerte besondere Sorgen über die Situation an Grundschulen.

Wie eine Berliner Studie zeigt, stufen viele Lehrkräfte Gewalt und Konflikte bereits als großes oder sogar schwerwiegendes Problem ein. Auch Schüler:innen berichten von körperlichen Übergriffen und sozialer Ausgrenzung. Die CDU betont, dass Schulsozialarbeiter:innen eine zentrale Rolle bei der Bewältigung dieser Herausforderungen spielen.

Nach den Sommerferien will die Partei in Schulausschuss und Jugendhilfeausschuss vertiefte Beratungen vorantreiben, um gemeinsame Maßnahmen für bessere Konfliktlösung und Mobbingprävention zu entwickeln. Zudem drängt die CDU das Land Nordrhein-Westfalen, mehr finanzielle Mittel bereitzustellen, um die Schulsozialarbeit in Solingen zu stärken.

Die Christdemokraten fordern eine engmaschige Beobachtung der zunehmenden Schulgewalt auf lokaler Ebene sowie zusätzliche Mittel, um das Problem wirksam zu bekämpfen. Ziel der Vorschläge ist es, sicherere Lern- und Arbeitsumfelder für Schüler:innen und Lehrkräfte in Solingens Schulen zu schaffen.

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