CDU-Gerüchte um Kanzlerwechsel: Merz bleibt trotz Spekulationen bei Reformkurs
Mark BolnbachCDU-Gerüchte um Kanzlerwechsel: Merz bleibt trotz Spekulationen bei Reformkurs
Berichte über angebliche Forderungen innerhalb der CDU nach einem „Kanzlerwechsel“ sind bekannt geworden. Mehrere Medien haben über die Vorwürfe berichtet, die interne Parteigespräche betreffen sollen. Regierungssprecher Stefan Kornelius hat sich zu den Spekulationen geäußert.
Kornelius wies die Behauptungen als „Gerüchte und Spekulationen“ zurück. Er lehnte es ab, sich zu den angeblichen Kontakten zwischen Bundeskanzler Friedrich Merz und Hendrik Wüst zu äußern. Auch auf die frühere Unterstellung einer „gefährlichen Provokationslust“ innerhalb der Kanzlei ging er nicht ein und berief sich dabei auf Vertraulichkeit.
Laut Kornelius konzentriere sich Kanzler Merz weiterhin auf die „Reformagenda“. Die Stimmung des Kanzlers bezeichnete er als „sehr positiv und konstruktiv“. Alle anderen Themen seien für Merz und die Bundesregierung ohne Belang, so der Sprecher.
Der Kanzler stehe in regelmäßigem Austausch mit Mitgliedern der CDU-Führung und des Vorstands. Kornelius bestätigte dies, gab jedoch keine weiteren Details preis. Die Bundesregierung bezeichnete die Vorwürfe als haltlos. Kanzler Merz arbeite weiterhin an seinen politischen Prioritäten. Eine offizielle Bestätigung für einen „Kanzlerwechsel“ liegt nicht vor.
