30 January 2026, 06:22

BHC siegt knapp 37:36 – doch die Abwehr bleibt ein Sorgenkind vor Melsungen-Duell

Eine Gruppe von Menschen, die Handball in einer Turnhalle mit einem Metallzaun, einem Tor, einer Tür, Texttafeln, einem Display, einem Lautsprecher, Metallstangen und einer Decke mit Deckenleuchten und Metallrahmen spielt.

BHC siegt knapp 37:36 – doch die Abwehr bleibt ein Sorgenkind vor Melsungen-Duell

Der Bergische HC (BHC) sicherte sich einen knappen 37:36-Sieg im letzten Spiel und bereitet damit den Weg für die nächste Begegnung. Am 11. Februar um 20:30 Uhr trifft die Mannschaft in Wuppertals UNIHALLE auf MT Melsungen. Trotz des Erfolgs betonten die Trainer, dass vor dem anstehenden Duell noch Verbesserungsbedarf besteht.

Über weite Strecken dominierte der BHC das Spiel, musste jedoch in der Schlussphase einen späten Ausgleichstreffer hinnehmen, der nach regulärer Spielzeit ein 35:35 besiegelte. Am Ende setzte sich die Mannschaft knapp mit 37:36 durch. Besonders herausragend waren Fynn Hangstein mit sieben Toren sowie Lars Kooij, der effektiv mit dem Kreisläufer Aron Seesing zusammenarbeitete.

Torhüter Christopher Rudeck spielte eine entscheidende Rolle und glänzte mit mehreren paradenstarken Aktionen. Tim Reinkensmeier und Kim Voss-Fels – beide eigentlich Rückraumspieler – agierten auf den Außenpositionen und trafen jeweils fünfmal.

Cheftrainer Arnor Gunnarsson lobte zwar die offensive Leistung seiner Mannschaft, verwies aber auch auf technische Fehler. Größere Sorgen bereiten dem Trainerteam jedoch die defensiven Schwächen. Co-Trainer Markus Pütz forderte eine Rückkehr zu den gewohnten Abwehrstandards, während Sportdirektor Fabian Gutbrod vor dem Melsungen-Spiel eine bessere taktische Ordnung einmahnte.

Der Sieg hält die positive Serie des BHC aufrecht, doch die Defensivprobleme bleiben ein zentrales Thema. Mit dem anstehenden Spiel gegen Melsungen wird sich zeigen, ob die Mannschaft die notwendigen Anpassungen vorgenommen hat. Die Partie am 11. Februar wird die Probe darauf liefern.