08 May 2026, 14:19

Berentzen korrigiert Umsatzprognose 2025 nach schwachem Jahresstart drastisch nach unten

Schwarzes und weißes Foto eines Papiers mit der Aufschrift "Reymann Brewing Co. Brauer und Abfüller"

Berentzen fühlt Nachfrage-Schwäche bei Alkoholgetränken - Berentzen korrigiert Umsatzprognose 2025 nach schwachem Jahresstart drastisch nach unten

Berentzen senkt Umsatzprognose für 2025 nach schwierigem Jahresstart

Der deutsche Getränkehersteller Berentzen hat seine Umsatzerwartungen für 2025 nach einem enttäuschenden Beginn des Jahres nach unten korrigiert. Das Unternehmen rechnet nun mit höchstens 169 Millionen Euro – deutlich weniger als zuvor geschätzt. Schwache Nachfrage nach Alkoholika und der Verkauf eines Mineralwasserwerks belasten die Geschäftsentwicklung.

Ursprünglich hatte Berentzen für 2025 mit Umsätzen von bis zu 190 Millionen Euro gerechnet. Zur Jahresmitte wurde die Prognose bereits auf maximal 178 Millionen Euro gesenkt. Nun wurde die Erwartung für das Gesamtjahr weiter auf höchstens 169 Millionen Euro reduziert.

Im Vorjahr hatte das Unternehmen noch einen Umsatz von 181,9 Millionen Euro und ein operatives Ergebnis (EBIT) von 10,6 Millionen Euro verbucht. Für 2025 erwartet Berentzen nun ein Betriebsergebnis zwischen 8,0 und 9,5 Millionen Euro. Vorstandschef Oliver Schwegmann betonte, der Verkauf des Mineralwasserwerks in Brandenburg sei ein wichtiger Schritt zur Steigerung der Profitabilität – auch wenn er sich kurzfristig auf die aktuellen Zahlen auswirke.

Der gesamte Markt steht unter Druck: Das Absatzvolumen bei Alkoholika geht seit 2022 das dritte Jahr in Folge zurück. Allerdings verzeichnete die Erfrischungsgetränkemarke Mio Mio des Konzerns ein Umsatzplus von 8 Prozent. 2025 soll die Marke zudem in Dosen erhältlich sein.

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Die angepassten Prognosen spiegeln die anhaltenden Herausforderungen im Alkoholsegment sowie unternehmerische Anpassungen wider. Die Ausweitung von Mio Mio auf Dosen und der Fokus auf Rentabilität deuten auf einen strategischen Kurswechsel hin. Die endgültigen Jahreszahlen werden zeigen, ob diese Maßnahmen die Performance stabilisieren können.

Quelle