„Aachener Zeitung“ startet 2026 mit neuem Design und drei Regionalausgaben
Kirsten Hentschel„Aachener Zeitung“ startet 2026 mit neuem Design und drei Regionalausgaben
Die Aachener Zeitung erhält ab Januar 2026 ein neues Erscheinungsbild und eine überarbeitete Struktur. Ihr Verlag, der seit Januar 2024 vollständig zur Mediahuis-Gruppe gehört, hat Änderungen bei Markenauftritt, Format und regionaler Berichterstattung angekündigt. Ziel der Neuerungen ist es, die Zeitung effizienter zu gestalten, ohne die lokale Berichterstattung zu vernachlässigen.
Die Mediahuis Aachen GmbH übernahm die volle Kontrolle über die Zeitung im Januar 2024. Das Unternehmen, das zuvor als Medienhaus Aachen GmbH firmierte, wurde am 1. August 2024 umbenannt, nachdem es die verbleibenden 30 Prozent der Anteile von der Rheinische Post Mediengruppe erworben hatte.
Künftig tritt die Zeitung unter dem einheitlichen Namen Aachener Zeitung auf, während die bisherigen Lokalteile als Untertitel erhalten bleiben. Drei Regionalausgaben werden künftig die Stadt Aachen sowie die Kreise Düren und Heinsberg bedienen – jede mit einem eigenen, lokal ausgerichteten Teil. Auch das Format ändert sich: Die Zeitung erscheint künftig im halben Nordisch-Format (Tabloid) mit 48 Seiten und lässt sich so besser handhaben. Trotz der Straffung bleiben die bestehenden Redakteure in ihren Regionen tätig, sodass es keine Kürzungen bei den lokalen Nachrichten gibt. Jede Ausgabe wird zudem ausgewählte Berichte aus den Nachbarregionen neben dem eigenen Lokalteil enthalten.
Laut Mediahuis sollen die Zusammenlegungen Kosten sparen und die eingesparten Mittel in eine bessere journalistische Qualität fließen. Das Unternehmen betont, dass die Änderungen die Inhalte verbessern werden, ohne den lokalen Fokus zu vernachlässigen.
Die neu gestaltete Aachener Zeitung startet 2026 mit einer klareren Markenidentität, einem kompakteren Design und drei eigenständigen Regionalausgaben. Der Verlag versichert, dass es keine Einschnitte bei der lokalen Berichterstattung geben wird – die aktuellen Journalisten bleiben in ihren Positionen. Die durch die Umstrukturierung eingesparten Mittel sollen direkt in die Stärkung der redaktionellen Inhalte investiert werden.