02 April 2026, 22:12

Zoll stoppt Kühltransporter mit zwei Tonnen illegaler Lebensmittel auf der A44

Ein Display mit Erdbeeren, Orangen und Kohl mit dem Text "Lebensmittelmodernisierungsgesetz (FSMA)" auf der rechten Seite.

Zoll stoppt Kühltransporter mit zwei Tonnen illegaler Lebensmittel auf der A44

Zollbeamte in Deutschland haben fast zwei Tonnen nicht deklarierte Lebensmittel beschlagnahmt, nachdem sie auf der Autobahn A44 einen Kühltransporter angehalten hatten. Das in Moldau zugelassene Fahrzeug transportierte Fleisch, Käse, Eier und frische Lebensmittel – ohne die erforderlichen Papiere. Zwei Männer müssen sich nun wegen des illegalen Imports vor Gericht verantworten.

Der Vorfall ereignete sich am 5. November 2025, als Beamte der Flughafenkontrollstelle Paderborn/Lippstadt den Transporter in der Nähe von Bad Wünnenberg stoppten. Im Inneren fanden sie 2,8 Kilogramm Kaffee, 4,5 Liter Alkohol und eine große Menge leicht verderblicher Waren – darunter rohes Fleisch, Käse, Eier sowie frisches Obst und Gemüse.

Die Waren waren nicht verzollt worden, sodass weder Zölle noch Steuern entrichtet worden waren. Zudem konnte der Fahrer kein Pflanzengesundheitszeugnis für die frischen Lebensmittel vorlegen, das für Importe aus Ländern außerhalb der EU vorgeschrieben ist. Da die Produkte gegen die Lebensmittelsicherheitsvorschriften für tierische Erzeugnisse verstießen, wurden sie nach Rücksprache mit dem Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt des Kreises Soest von einem Entsorgungsunternehmen vernichtet.

Beide Insassen, jeweils 34 Jahre alt, waren moldawische Staatsbürger. Sie hinterlegten 2.000 Euro als Sicherheit für Lagerung, Entsorgung und mögliche Bußgelder. Die Behörden haben inzwischen ein Strafverfahren gegen sie eingeleitet – unter anderem wegen Verstößen gegen Einfuhrverbote im Zusammenhang mit Tiersuchen und Pflanzengesundheit sowie wegen Steuerhinterziehung.

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Obwohl keine genauen Zahlen zu illegalen Lebensmittelimporten auf der A44 oder im Raum Paderborn/Lippstadt öffentlich verfügbar sind, zeigen bundesweite Zollberichte, dass es jährlich tausende ähnliche Fälle in Deutschland gibt.

Die beschlagnahmten Waren wurden aufgrund von Verstößen gegen EU-Einfuhrbestimmungen entsorgt. Den beiden Männern drohen nun rechtliche Konsequenzen, darunter mögliche Geldstrafen und weitere Sanktionen. Zollbeamte kontrollieren weiterhin Routen wie die A44 auf nicht deklarierte Lebensmittel- und andere verbotene Warentransporte.

Quelle