24 December 2025, 04:25

Wupperverband: Effektive Trockenheitsbewältigung und Baubeginn für neue Schlammverbrennungsanlage

Ein Wasserwerk mit breiten, grünen Blättern, die auf der Oberfläche eines Gewässers schwimmen.

Wupperverband: Effektive Trockenheitsbewältigung und Baubeginn für neue Schlammverbrennungsanlage

Wupperverband erweitert Hochwassermonitoring und Wassermanagement im Wupper-Einzugsgebiet

Der Wupperverband hat seine Aktivitäten zur Hochwasserüberwachung und zum Wassermanagement im gesamten Wupper-Einzugsgebiet ausgebaut. Die 1930 gegründete Organisation betreibt mittlerweile 60 Pegelmessstellen und fast 100 Sensoren, um die lokale Hochwasservorhersage zu verbessern. Aktuelle Modernisierungen und neue Projekte zielen darauf ab, die Infrastruktur und den Umweltschutz in der Region zu stärken.

2025 integrierte der Verband 21 neue Sensoren sowie einen Pegel in Leichlingen in sein Bergisches Hochwasserinformationssystem 4.0. Diese Erweiterung ermöglicht präzisere Hochwasserprognosen für das gesamte Einzugsgebiet. Im selben Jahr verhinderte ein angepasstes Talsperrenmanagement Sauerstoffmangel in der Wupper- und der Bever-Talsperre und beugte so Fischsterben unter schwierigen Bedingungen vor.

Darüber hinaus bewältigte der Verband im Frühjahr 2025 eine Dürrephase und sicherte dabei 9,2 Millionen Kubikmeter Wasser. Renaturierungsmaßnahmen an Wipper und Murbach verbesserten die Fischwanderung und den Hochwasserschutz. Gleichzeitig laufen die Planungen für ein neues Klärwerk in Leverkusen, dessen Fertigstellung für 2032 vorgesehen ist. Eine moderne Klärschlammverbrennungsanlage in Wuppertal-Buchenhofen soll ab Ende 2028 schrittweise in Betrieb gehen und eine veraltete Anlage aus dem Jahr 1977 ersetzen. Zudem führte der Verband das ERP-System SAP S/4HANA und weitere digitale Lösungen ein, um die Effizienz zu steigern. Für 2026 sind leichte Anpassungen der Beitragssätze in einigen Bereichen geplant, um eine transparente und kostengünstige Finanzierung zu gewährleisten.

Der Wupperverband modernisiert weiterhin seine Systeme und Infrastruktur für ein nachhaltiges Wassermanagement. Neue Anlagen, digitale Aufrüstungen und ein erweitertes Monitoring sollen in den kommenden Jahren den Hochwasserschutz, die Wasserspeicherung und den Umweltschutz verbessern. Die Maßnahmen spiegeln die anhaltenden Bemühungen wider, sich an klimatische Herausforderungen anzupassen und gleichzeitig zuverlässige Dienstleistungen zu gewährleisten.