Wuppertaler Zoo freut sich über zwei tierische Weihnachtsgeschenke
Laila SchomberWuppertaler Zoo freut sich über zwei tierische Weihnachtsgeschenke
Wuppertaler Zoo begrüßt zwei neue Bewohner in der Weihnachtszeit
Pünktlich zur Weihnachtszeit hat der Wuppertaler Zoo zwei neue tierische Bewohner willkommen geheißen: Ein Yak-Kalb mit Namen Pema erblickte am 26. Dezember das Licht der Welt, während am Heiligabend ein Jungtier des vom Aussterben bedrohten Drills geboren wurde. Beide Nachwuchstiere bringen frischen Schwung in die Artenschutzbemühungen des Zoos.
Das Yak-Kalb kam bei kühlen, aber milden minus 1 Grad Celsius zur Welt – Temperaturen, die für die robusten Tiere kein Problem darstellen. In ihrer natürlichen Umgebung halten Yaks sogar bis zu minus 40 Grad aus. Pema wurde tatsächlich bereits am 3. Oktober im Zoo Zürich geboren, ist aber inzwischen nach Wuppertal umgezogen, wo es nun mit der Herde in der Mongolei-Anlage lebt.
Das Drill-Baby, ein Weibchen, ist Teil eines europäischen Zuchtprogramms für diese stark gefährdete Art. In Afrika sind Drills durch Wilderei und Lebensraumverlust massiv bedroht. Die Geburt des Jungtiers unterstreicht die wichtige Rolle des Zoos beim Schutz dieser seltenen Primaten.
Die beiden Neuzugänge zeigen das Engagement des Wuppertaler Zoos für den Artenschutz: Während das Yak-Kalb bestens an kalte Bedingungen angepasst ist, unterstützt das Drill-Baby ein entscheidendes Zuchtprojekt. Beide Tiere wachsen im Rahmen gezielter Schutzprogramme auf, die das Überleben ihrer Arten sichern sollen.