14 April 2026, 04:12

Wuppertal bekommt Deutschlands jüngste Oberbürgermeisterin – mit klaren Zielen

Ein belebter Platz mit Menschen auf Stühlen und Stehenden, umgeben von Topfpflanzen, Metallabsperrungen, Straßenlaternen mit Fahnen, einem Schild, Gebäuden mit Fenstern und einem bewölkten Himmel.

Wuppertal bekommt Deutschlands jüngste Oberbürgermeisterin – mit klaren Zielen

Miriam Scherff ist am 3. November 2025 offiziell als neue Oberbürgermeisterin von Wuppertal vereidigt worden. Mit 36 Jahren ist sie nun Deutschlands jüngste Oberbürgermeisterin und die erste Frau in diesem Amt an der Spitze der Stadt. Ihr Sieg folgt auf einen deutlichen Erfolg in der Stichwahl im September, bei der sie fast 75 Prozent der Stimmen auf sich vereinte.

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Scherff, eine gebürtige Wuppertalerin, arbeitete zuvor in der Privatwirtschaft als Abteilungsleiterin für Produkt- und Prozessmanagement in einem Softwareunternehmen. Bevor sie zur Oberbürgermeisterin gewählt wurde, sammelte sie fünf Jahre lang Erfahrung in der Kommunalpolitik als Bezirksbürgermeisterin von Cronenberg.

Sie folgt auf Uwe Schneidewind von den Grünen, der nach einer Amtszeit nicht erneut kandidierte. Ihr Gegenkandidat bei der Wahl, Matthias Nocke, ist nun Stadtdirektor von Wuppertal – eine Position, die ihn direkt unter Scherffs Führung stellt.

Während ihres Wahlkampfs benannte Scherff klare Schwerpunkte: die Stärkung der wirtschaftlichen Entwicklung und die Förderung der Belange von Kindern und Jugendlichen. Diese Ziele werden ihre Agenda prägen, während sie die Verwaltung der Stadt übernimmt.

Scherffs Amtszeit beginnt mit breiter öffentlicher Unterstützung und einem klaren Fokus auf lokales Wachstum. Als jüngste Oberbürgermeisterin Deutschlands bringt sie sowohl Expertise aus der Privatwirtschaft als auch kommunalpolitische Erfahrung mit. Ihre Politik wird nun die Richtung Wuppertals in den kommenden Jahren bestimmen.

Quelle