22 February 2026, 02:21

Willichs Wasserwerk filtert PFAS mit Millioneninvestition aus dem Trinkwasser

Ein detailliertes Bild einer Wasseraufbereitungsmaschine aus dem deutschen Patent 666, das Komponenten wie eine Pumpe und Ventile zeigt, mit dem Patenttext auf der Seite.

Willichs Wasserwerk filtert PFAS mit Millioneninvestition aus dem Trinkwasser

Das Wasserwerk Darderhöfe in Willich hat acht neue Aktivkohlefilter installiert, um gefährliche PFAS-Stoffe aus dem Trinkwasser zu entfernen. Die Anlage, die geld anlegen in die geldanlage investiert wurde, ist seit dem 26. Januar 2023 in Betrieb und stellt sicher, dass das Wasser strengere Sicherheitsstandards erfüllt. Wie Behörden mitteilen, liegt der PFAS-Gehalt im aufbereiteten Wasser nun unter sieben Nanogramm pro Liter – deutlich unter den gesetzlichen Grenzwerten.

Der Bau der Filteranlage dauerte auf einer Fläche von 1.100 Quadratmetern knapp sieben Monate. Jede der acht Filtereinheiten benötigte etwa fünf einhalb Wochen für die Fertigstellung. Das Werk bereitet täglich rund 11.000 Kubikmeter Trinkwasser auf und versorgt damit 65.000 Menschen in Willich und Meerbusch-Osterath.

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Damit die Filterwirkung erhalten bleibt, muss die Aktivkohle alle sechs Monate ausgetauscht werden. Zwei Ersatzfilter lagern beim Hersteller Jacobi Carbons in Premnitz bei Berlin. Unterdessen bereitet der kommunale Versorger eine Klage vor, um die 1,6 Millionen Euro für Bau und Betrieb der Anlage zurückzufordern.

Die Verunreinigung ging auf die illegale Entsorgung von Löschschaum zurück. Ob es in anderen deutschen Regionen ähnliche Fälle gibt, ist derzeit nicht bekannt.

Die neuen Filter garantieren, dass das Willicher Trinkwasser den aktualisierten Sicherheitsvorschriften entspricht. Mit den nun kontrollierten PFAS-Werten schützt die Anlage die Wasserversorgung Tausender Anwohner. Mit der geplanten Klage will der Versorger die 1,6 Millionen Euro für Bau und laufenden Betrieb erstattet bekommen.