Wiesbadens Frühlingsfest sucht nach einer dauerhaften Heimat für die Zukunft
Laila SchomberWiesbadens Frühlingsfest sucht nach einer dauerhaften Heimat für die Zukunft
Wiesbadens Frühlingsfest hat in diesem Jahr an neuem Standort eröffnet
In diesem Jahr findet das Wiesbadener Frühlingsfest auf dem Gelände des ehemaligen Real-Supermarkts statt – mit Fahrgeschäften, Zuckerwatte und fröhlichem Treiben. Doch Veranstalter und Stadtvertreter sind sich einig: Das Fest braucht eine dauerhafte Heimat.
Ursprünglich war das Fest auf dem Elsässer Platz angesiedelt, doch die Stadt wandelt dieses Areal in Grünflächen um. In diesem Jahr zog es auf das ehemalige Supermarktgelände um, wo Schausteller Werner Laux betont, man mache das Beste aus der Situation. Dennoch plädiert er für einen festen Standort, der allen zugutekäme.
Stadträtin Bettina Giese unterstützt diese Forderung. Sie ist überzeugt, dass Wiesbaden dem Fest einen dauerhaften Platz bieten muss. Dr. Gerhard Obermayr, Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung, bezeichnet das Frühlingsfest als unverzichtbaren Teil der lokalen Kultur. Unterdessen prüft die Wiesbaden Congress & Marketing GmbH die Salzbachaue als möglichen neuen Standort.
Familien, die am Montag vorbeikommen, profitieren vom Familientag mit halben Preisen für die Fahrgeschäfte. Ein ganzer Festtag inklusive Essen und Getränken kostet normalerweise etwa 60 Euro.
Das Fest zieht weiterhin Besucher an, doch seine Zukunft bleibt ungewiss. Stadt und Veranstalter loten nun Optionen wie die Salzbachaue aus. Ein fester Standort könnte dem Frühlingsfest einen dauerhaften Platz im Wiesbadener Kulturkalender sichern.






