10 March 2026, 12:13

Wie drei Länder an die Weltkriege erinnern – ein öffentlicher Vortrag in Aachen

Ein Denkmal für deutsche Soldaten, die im Zweiten Weltkrieg starben, vor einer Kirche mit einem Kreuz, umgeben von Bäumen und einer Mauer im Hintergrund.

Wie drei Länder an die Weltkriege erinnern – ein öffentlicher Vortrag in Aachen

Öffentlicher Vortrag: Wie Belgien, Deutschland und die Niederlande an die Weltkriege erinnern

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Ein kostenloser öffentlicher Vortrag befasst sich damit, wie Belgien, Deutschland und die Niederlande nach den Weltkriegen Erinnerungskultur und Versöhnung gestaltet haben. Die Veranstaltung findet am 25. November um 19:00 Uhr im Grashaus in Aachen statt und wird zusätzlich per Livestream übertragen. Eine Anmeldung über die Website Europa am Dienstag ist erforderlich.

Die Grenzregion Aachen-Lüttich-Maastricht birgt zahlreiche historische Stätten und Denkmäler aus beiden Weltkriegen. Dennoch gab es seit 1945 keine dokumentierten gemeinsamen Projekte der drei Länder, die sich einer geteilten Erinnerungskultur widmen. Der Vortrag untersucht, wie jedes Land im Laufe der Jahrzehnte mit Versöhnung und Gedenken umgegangen ist.

Alexander Barth leitet die Diskussion im Rahmen der Reihe Europa am Dienstag. Organisiert wird die Veranstaltung vom EUROPE DIRECT Informationszentrum, dem Europäischen Klassenzimmer der Route Charlemagne und der Bischöflichen Akademie Aachen. Der Eintritt ist frei, eine vorherige Anmeldung jedoch notwendig.

Ziel des Vortrags ist es, die unterschiedlichen Umgangsweisen Belgiens, Deutschlands und der Niederlande mit der Kriegsvergangenheit aufzuzeigen. Zudem wird die fehlende formelle grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Region thematisiert. Interessierte können entweder vor Ort oder über den Livestream teilnehmen.

Quelle