06 January 2026, 00:23

Weihnachtsbäume fliegen durch Grafenwald – ein Fest der skurrilen Traditionen

Ein Weihnachtsbaum mit Geschenken, Rahmen und Spielzeug auf einer Plattform, mit Menschen, zusätzlichen Weihnachtsbäumen und Dekorationen im Hintergrund.

Weihnachtsbäume fliegen durch Grafenwald – ein Fest der skurrilen Traditionen

Dritter "Weihnachtsbaum-Weitwurf" in Bottrops Grafenwald lockt 200 Teilnehmer

Am 3. Januar 2026 fand im Bottroper Stadtteil Grafenwald zum dritten Mal der skurrile Weihnachtsbaum-Weitwurf statt – veranstaltet vom Schützenverein Grafenwald. 28 Mannschaften und rund 200 Teilnehmer sorgten für Gelächter und freundschaftlichen Wettstreit, als es darum ging, ausgediente Weihnachtsbäume nicht etwa zu entsorgen, sondern möglichst weit zu werfen – und das ganz ohne Rekordjagd.

Den Auftakt machten Teams aus örtlichen Vereinen, Pfadfindergruppen und Schulen. Mit dabei war auch der neunjährige Paul Verhoeven, der mit seiner Mannschaft der Vater-Kind-Initiative antrat. Die Aufgabe: Leichtgewichtige Baumspitzen so weit wie möglich schleudern.

Ein ehemaliger Schützenkönig versuchte sich gar an einem Rekordwurf – und erntete dafür scherzhafte Buhrufe aus dem Publikum. Zwar kam ein Werfer fast auf acht Meter, doch im Vordergrund stand der Spaß, nicht die Weiten. Zur Halbzeit stärkten sich die Teilnehmer mit Waffeln und Gegrilltem, bevor es am späten Nachmittag weiterging. Meike Verhoeven, Pauls Mutter, verfolgte das Treiben am Rand und kündigte an, nächstes Jahr selbst mitzumachen. Die Veranstaltung, die den Zusammenhalt im Dorf fördern soll, endete so ausgelassen, wie sie begonnen hatte.

Der Wöller Weihnachtsbaumweitwurf brachte die Gemeinschaft einmal mehr zusammen – für einen Tag voller einfacher Freuden. Mit 28 Mannschaften und gemeinsamen Mahlzeiten stand die lokale Verbundenheit im Mittelpunkt. Organisatoren und Teilnehmer blicken bereits jetzt gespannt auf die nächste Auflage.