01 January 2026, 04:24

Vodafone Deutschland wechselt die Technologie-Spitze: Rocchio übernimmt von Richter

Ein schwarzes Telefon mit Zahlen und Text, der durch die Scheibe sichtbar ist, verbunden durch Kabel, vor einem weißen Hintergrund.

Vodafone Deutschland wechselt die Technologie-Spitze: Rocchio übernimmt von Richter

Vodafone Deutschland hat einen bedeutenden Führungswechsel in seiner Technologieabteilung bekannt gegeben. Ab dem 1. Februar 2026 übernimmt Fabrizio Rocchio die Position des Geschäftsführers und Netzdirektors und löst damit Tanja Richter ab. Der Wechsel erfolgt nach Jahren, in denen Richter maßgebliche Fortschritte in der Netzwerkinfrastruktur von Vodafone vorangetrieben hat.

Tanja Richter wird ihr Amt am 1. Februar 2026 niederlegen, nachdem sie bedeutende Erfolge in den technischen Operationen von Vodafone erzielt hat. Unter ihrer Führung baute das Unternehmen das größte Gigabit-Netz Deutschlands aus und verbesserte sowohl Kapazität als auch Zuverlässigkeit. Ihr Team stabilisierte zudem die Mobilfunk- und Festnetzdienste und führte die Open-RAN-Technologie (O-RAN) in den Mobilfunknetzen von Vodafone ein.

Rocchio bringt mehr als 25 Jahre Erfahrung in der Telekommunikationsbranche mit, darunter eine lange Karriere bei Vodafone. Seit April 2021 ist er als Direktor für Netzwerkentwicklung bei Vodafone Deutschland tätig. Sein akademischer Werdegang umfasst einen Abschluss in Industrie-Technologien am Politecnico di Milano sowie einen Master of Science in Telekommunikation von der University of Colorado Boulder.

Marcel de Groot, CEO von Vodafone Deutschland, würdigte Richters Beitrag zum technischen Erbe des Unternehmens und äußerte sich zuversichtlich, dass Rocchio die Netzwerke von Vodafone weiter voranbringen werde. Der Aufsichtsrat hat Rochios Ernennung zum neuen Geschäftsführer und Netzdirektor offiziell bestätigt.

Der Führungswechsel markiert eine neue Phase für die Technologieabteilung von Vodafone. Rochios umfangreiche Erfahrung und akademische Qualifikation positionieren ihn ideal, um die Netzwerkfähigkeiten des Unternehmens weiter auszubauen. Richters Abschied folgt auf eine Phase bemerkenswerter Erfolge bei der Netzwerkerweiterung und Innovation.