Vermögensverwalter aus NRW wegen Millionenbetrugs zu Bewährung verurteilt
Laila SchomberSuspendierte Strafe für Vermögensverwalter wegen hochspekulativer Investments - Vermögensverwalter aus NRW wegen Millionenbetrugs zu Bewährung verurteilt
Ein Vermögensverwalter aus Nordrhein-Westfalen ist zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden, nachdem er Kunden um mehr als zwei Millionen Euro betrogen hatte. Das Landgericht Münster verkündete am Freitag das Urteil, nachdem der Angeklagte ein Geständnis abgelegt hatte.
Der Vermögensberater räumte ein, Gelder seiner Mandanten in hochriskante Anlagen umgelenkt zu haben. Das Vorgehen sollte zunächst eigene Handelsverluste ausgleichen, führte jedoch 2021 zum finanziellen Ruin der Anleger.
Die Staatsanwaltschaft hatte eine Bewährungsstrafe von einem Jahr und zehn Monaten beantragt. Das Gericht verlängerte die Bewährungszeit jedoch und berücksichtigte dabei zwei Monate Untersuchungshaft, die der Angeklagte bereits vor dem Prozess verbüßt hatte.
Der Fall umfasste 39 einzelne Betrugsvorwürfe, wobei der Gesamtschaden über zwei Millionen Euro betrug. Sämtliche Anklagepunkte resultierten aus der unbefugten Verwendung von Kundengeldern durch den Verwalter.
Mit dem Urteil verhängte das Gericht strengere Bewährungsauflagen als ursprünglich gefordert. Der Vermögensverwalter wird die restliche Strafe unter Aufsicht verbüßen. Das Verfahren endet damit für die Geschädigten, die erhebliche finanzielle Verluste erlitten haben.






