Vermisster in Maisfeld gefunden – während Gema gegen OpenAI klagt
Ein seit Tagen vermisster Mann aus Duisburg ist lebend in einem Maisfeld bei Sonsbeck aufgefunden worden. Unterdessen leitet die deutsche Verwertungsgesellschaft für musikalische Urheberrechte, die Gema, in einem separaten Fall rechtliche Schritte gegen das US-Unternehmen OpenAI ein – wegen mutmaßlicher Urheberrechtsverstöße bei der Nutzung von Songtexten durch dessen KI-Tools.
Am 21. September entdeckten Rettungskräfte den 39-Jährigen in einem Maisfeld in Sonsbeck. Der Mann war zuvor als vermisst gemeldet worden und wurde mit Verletzungen aufgefunden. Die Behörden haben bisher keine Angaben zu seinem Gesundheitszustand oder dazu gemacht, wie er in das Feld gelangt ist.
In einer anderen Angelegenheit hat die Gema Klage gegen OpenAI, den Betreiber des KI-Chatsystems ChatGPT, eingereicht. Die Verwertungsgesellschaft wirft dem Unternehmen vor, urheberrechtlich geschützte Liedtexte ohne Erlaubnis für das Training seiner KI-Modelle genutzt zu haben. Der Fall unterstreicht die anhaltenden Konflikte darüber, wie KI-Systeme auf kreative Werke zugreifen und diese verwenden dürfen.
Der verletzte Mann wird nach seiner Entdeckung in Sonsbeck nun medizinisch versorgt. Parallel dazu wird der Rechtsstreit der Gema gegen OpenAI weiterverfolgt – mit möglichen Konsequenzen dafür, wie KI-Entwickler künftig mit urheberrechtlich geschütztem Material in ihren Trainingsprozessen umgehen.






