Urlaub 2026 wird teurer: Steuern, Inflation und clevere Spartipps
Laila SchomberUrlaub 2026 wird teurer: Steuern, Inflation und clevere Spartipps
Urlaub 2026: Wie teuer wird es, welche Trends gibt es – und wie lässt sich sparen?
Viele planen bereits ihren Urlaub für 2026 – ob als Pauschalreise oder auf eigene Faust. Doch wie entwickeln sich die Preise, und wo kann man noch sparen?
- Dezember 2025, 19:56 Uhr
Urlauber müssen sich 2026 auf steigende Kosten einstellen: Inflation, hohe Energiekosten und Steueränderungen treiben die Reiseausgaben in die Höhe. Während die Niederlande die Mehrwertsteuer auf Hotels und Ferienunterkünfte von 9 auf 21 Prozent erhöhen, entlastet die Bundesregierung die Airlines mit einer Senkung der Luftverkehrsabgabe. Bei über 56 Millionen Reisenden allein in Deutschland im Jahr 2024 sind die Buchungen für das kommende Jahr bereits jetzt stark – doch mit kluger Planung lässt sich noch sparen.
Die Preise für Urlaube im Jahr 2026 werden voraussichtlich weiter steigen, und zwar aus mehreren Gründen. Inflation und hohe Energiekosten belasten die gesamte Reisebranche. Besonders spürbar wird dies in den Niederlanden, wo die Mehrwertsteuer auf Übernachtungen in Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen von 9 auf 21 Prozent angehoben wird. Gleichzeitig plant die Bundesregierung, die Luftverkehrsabgabe ab dem 1. Juli 2026 zu senken – eine Entlastung für die Airlines in Höhe von 350 Millionen Euro, die möglicherweise einen Teil der Ticketpreiserhöhungen abfedern könnte.
Durch das Zusammenspiel von Steueranpassungen, Inflation und einer nach wie vor hohen Reiselust werden viele Urlauber 2026 tiefer in die Tasche greifen müssen. Zwar könnte die Senkung der Luftverkehrsabgabe in Deutschland die Flugpreise etwas dämpfen, doch in beliebten Reisezielen dürften die Unterkunftskosten weiter steigen. Wer mehrere Anbieter vergleicht und die Hauptreisezeiten in den Schulferien meidet, hat dennoch gute Chancen, günstigere Angebote zu finden.