Unsere Stadtverwaltung gründet Task Force 'Standorttransformation'
Kirsten HentschelUnsere Stadtverwaltung gründet Task Force 'Standorttransformation'
Dormagen startet neue Taskforce für die Umgestaltung zentraler Industrie- und Stadtgebiete
Ab dem 1. Januar 2026 nimmt in Dormagen die neue Arbeitsgruppe „Standortwandel“ ihre Arbeit auf. Ihr Auftrag: die Revitalisierung eines 27 Hektar großen Gebiets zwischen der Innenstadt und dem Chempark. Das Vorhaben soll Arbeitsplätze sichern, neue Unternehmen anziehen und die lokale Wirtschaft langfristig stärken.
Die Taskforce übernimmt die Federführung bei der Entwicklung eines großflächigen, bisher kaum genutzten Areals, zu dem das Gelände der ehemaligen Zuckerfabrik sowie Flächen entlang des Schwarzen Wegs gehören. Diese derzeit brachliegenden oder untergenutzten Bereiche gelten als entscheidend für die zukünftige Entwicklung der Stadt. Das Team fungiert als zentrale Anlaufstelle und bringt Unternehmen, Planer und Kommunalvertreter zusammen, um eine gemeinsame Strategie zu erarbeiten.
Leiterin des neuen Büros wird Kathrin Friedrich, eine erfahrene Projektmanagerin. Unterstützt wird sie von Jobst Wierich; beide arbeiten in Teilzeit und stehen unter der direkten Aufsicht des Bürgermeisters. Zu ihren Aufgaben gehört es, wirtschaftliche Veränderungen zu beobachten, neue Trends frühzeitig zu erkennen und gemeinsam mit Akteuren aus Wirtschaft und Verwaltung praktikable Lösungen zu entwickeln. Das Ziel ist klar: bestehende Arbeitsplätze zu erhalten und gleichzeitig neue Perspektiven zu schaffen, die Dormagen als Wirtschaftsstandort attraktiver machen. Durch die Vernetzung von öffentlichem und privatem Sektor will die Taskforce brachliegende Flächen in produktive Standorte verwandeln – zum Nutzen der gesamten Stadt.
Die Arbeit beginnt Anfang 2026 mit einem kleinen, aber engagierten Team. Im Mittelpunkt steht die Umwandlung vernachlässigter Gebiete in lebendige Wirtschaftsräume. Gelingt das Vorhaben, wären mehr Arbeitsplätze, stärkere Unternehmen und eine widerstandsfähigere lokale Wirtschaft die Folge.