08 January 2026, 12:41

Ukrainer mit verbotener Waffe am Bochumer Hauptbahnhof festgenommen

Eine Gruppe von Soldaten steht um einen Tisch mit einer Waffe darauf.

Ukrainer mit verbotener Waffe am Bochumer Hauptbahnhof festgenommen

Am 7. Januar wurde ein 36-jähriger Ukrainer am Bochumer Hauptbahnhof festgenommen, nachdem es in einem Geschäft zu einer Auseinandersetzung gekommen war. Die Polizei wurde gerufen, als der Mann sich weigerte, das Geschäft zu verlassen, und bei ihm ein verbotenes Klappmesser gefunden wurde.

Der Vorfall begann, als ein Mitarbeiter eines Ladens am Bahnhof die Bundespolizei um Hilfe bat. Der Kunde, ein 36-jähriger ukrainischer Staatsbürger, hatte sich laut und aggressiv verhalten. Die Angestellten forderten ihn auf, das Geschäft zu verlassen, doch er kam der Aufforderung nicht nach.

Bei einer anschließenden Durchsuchung entdeckten die Beamten ein Einhandmesser in seinem Besitz. Die Waffe ließ sich mit einer Hand öffnen und schließen – ein Verstoß gegen das deutsche Waffengesetz. Die Polizei gab den Namen des Mannes nicht preis und behandelte die Angaben vertraulich. Der Festgenommene wurde vom Bahnhof gebracht, und gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen des Waffendelikts eingeleitet.

Die Festnahme erfolgte nach einem Verstoß gegen die öffentliche Ordnung und die waffenrechtlichen Bestimmungen. Dem Mann drohen nun Anklagen nach deutschem Recht. Weitere Details zum laufenden Verfahren wurden von den Behörden nicht bekannt gegeben.