25 April 2026, 14:16

Troisdorf diskutiert Antisemitismus: Kostenlose Veranstaltung im Johanneshaus

Ein Plakat, das die Schlacht von Antietam zeigt, mit Soldaten, die stehen, einige mit Gewehren, andere am Boden liegend, vor Bäumen, einer Brücke, Fahnen, Rauch und einem bewölkten Himmel, mit Text unten.

Troisdorf diskutiert Antisemitismus: Kostenlose Veranstaltung im Johanneshaus

Öffentliche Veranstaltung zu Antisemitismus in Troisdorf

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Im kommenden Monat findet in Troisdorf eine kostenlose öffentliche Veranstaltung zum Thema Antisemitismus statt. Die im Johanneshaus organisierte Abendsession widmet sich den tiefen historischen Wurzeln des Problems sowie seinen modernen Erscheinungsformen. Expertinnen und Experten werden zudem diskutieren, wie man Hassrede und gängige Vorurteile wirksam entgegentreten kann.

Die Veranstaltung ist für Dienstag, den 4. November 2025, von 19:15 bis 21:00 Uhr angesetzt. Austragungsort ist das Johanneshaus, das kürzlich renovierte Gemeinschaftszentrum der Evangelischen Kirchengemeinde Troisdorf, das gegenüber der St.-Johannes-Kirche in der Kronprinzenstraße 16 liegt.

Saskia Klemp, Synodale und Mitarbeiterin der Gedenkstätte "Landjuden an der Sieg", wird den Abend mit einem Überblick über Antisemitismus eröffnen. In ihrem Vortrag geht es um die Entwicklung des Problems im Laufe der Zeit und die Gründe, warum es heute oft unerkannt bleibt.

Im weiteren Verlauf werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gängige Parolen, Argumentationsmuster und Beispiele für Hassrede analysieren. Im Mittelpunkt stehen dabei praktische Gegenstrategien, die konkrete Handlungsmöglichkeiten für eine wirksame Reaktion vermitteln. Die Teilnahme steht allen offen, die Organisatoren bitten jedoch um Anmeldung bis zum 3. November 2025, um die Planung zu erleichtern.

Die Veranstaltung findet vor dem Hintergrund anhaltender Sorgen über die Verharmlosung von Antisemitismus in der Gesellschaft statt. Durch die Verbindung von historischem Kontext und moderner Analyse soll sie das Bewusstsein schärfen und den Teilnehmenden Werkzeuge für ein engagiertes Handeln an die Hand geben. Der Eintritt ist frei, alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Quelle