21 December 2025, 06:49

Trauer in der deutschen Ford-Branche: Heinrich Ebber verstorben

Ein Auto mit Textzitaten darunter.

Trauer in der deutschen Ford-Branche: Heinrich Ebber verstorben

Trauer in der deutschen Ford-Branche: Heinrich Ebber verstorben

Die deutsche Ford-Szene verliert eine prägende Persönlichkeit: Heinrich Ebber, langjähriger Unternehmer und Chef der traditionsreichen Ebber-Gruppe aus Borken, ist im Alter von 92 Jahren gestorben.

  1. Dezember 2025, 05:41 Uhr

Heinrich Ebber, eine der führenden Figuren des deutschen Ford-Handels, ist im Alter von 92 Jahren verstorben. Sein Tod am 14. Dezember 2025 markiert das Ende einer Ära für die Ebber-Gruppe, das Familienunternehmen, das er über Jahrzehnte hinweg prägte. Mit scharfem Verstand und einer imposanten Ausstrahlung formte Ebber das Unternehmen zu einer Säule der regionalen Automobilwirtschaft.

Ebbers Karriere war von Ehrgeiz und strategischem Weitblick geprägt. 2010 erweiterte er die Gruppe durch die Übernahme des Ford-Autohauses Hörbelt in Kleve. Sechs Jahre später folgte die Integration von Autohaus Fischer in Münster, 2018 dann die von Autohaus Rörentrop in Lünen. Jeder dieser Schritte festigte die Vorreiterrolle der Gruppe im Ford-Markt.

Unter seiner Führung feierte die Ebber-Gruppe ihr 100-jähriges Bestehen – ein Jubiläum, das die tiefen Wurzeln des Unternehmens in der Region widerspiegelt. Ebbers Arbeitsweise war von methodischer Präzision geprägt, die Tradition mit stetigem Wachstum verband. Sein Einfluss reichte weit über das Geschäftliche hinaus: Kollegen und Branchenkenner schätzten seine Redegewandtheit, seine Würde und sein unerschütterliches Engagement für die Marke Ford. Als Gründer der Gruppe lebt Ebbers Vermächtnis in den fortlaufenden Aktivitäten des Unternehmens weiter. Nach seinem Tod hat der langjährige Mitarbeiter Georg Dillhage die Geschäftsführung als alleiniger Gesellschafter übernommen. Die Standorte in Borken, Bocholt, Kleve, Rees, Münster und Lünen bleiben aktiv und bewahren die seit einem Jahrhundert bestehende Ausrichtung auf Ford-Fahrzeuge.

Die Ebber-Fischer Autohaus-Gruppe wird nun unter Dillhages Leitung weitergeführt und hält an ihrer regionalen Verankerung sowie der Markentreue fest. Ebbers Vision und sein Einsatz haben bleibende Spuren in der Automobilbranche hinterlassen und dem Unternehmen langfristige Stabilität gesichert. Mit sechs Standorten bleibt das Unternehmen den Kunden verbunden – und den Standards, die Heinrich Ebber einst setzte.