11 January 2026, 16:17

Tödlicher Jagdunfall in Warburg: 23-Jähriger von Kugel getroffen

Ein Reh liegt auf dem Boden mit Bäumen, einer kleinen turmartigen Struktur, hölzernen Pfählen und Himmel im Hintergrund.

Tödlicher Jagdunfall in Warburg: 23-Jähriger von Kugel getroffen

Ein 23-jähriger Jäger aus Paderborn ist bei einem Jagdausflug in einem Waldgebiet bei Warburg tödlich angeschossen worden. Der Vorfall ereignete sich am 9. Januar 2026 und betraf einen weiteren Jäger aus Hannover. Die Behörden haben umgehend Ermittlungen zu den genauen Umständen eingeleitet.

Die Schüsse fielen in einem abgelegenen Waldstück zwischen den Warburger Ortsteilen Nörde und Rimbeck. Der 22-jährige Beschuldigte, der sich in Begleitung zweier weiterer Personen befand, hielt sich auf einem Hochsitz auf, als er den Schuss abgab. Die Kugel traf das Opfer, das sich in einem nahegelegenen, separaten Ansitz befand.

Rettungskräfte versuchten vor Ort eine Wiederbelebung, doch der 23-Jährige erlag seinen Verletzungen. Noch in derselben Nacht nahm die Kriminalpolizei Höxter im Auftrag der Staatsanwaltschaft Paderborn die Ermittlungen auf. Der Fall wird derzeit als möglicher fahrlässiger Tötungsdelikt nach Paragraf 222 des Strafgesetzbuchs behandelt. Eine Obduktion ist für Anfang nächster Woche am Institut für Rechtsmedizin der Universität Münster angesetzt. Bislang stufen die Behörden den Vorfall als tragischen Jagdunfall ein.

Die Ermittlungen dauern an, wobei die Behörden die Ereignisse vor dem tödlichen Schuss rekonstruieren. Die Ergebnisse der Obduktion und weitere Beweismittel werden entscheiden, ob gegen den 22-jährigen Jäger Anklage erhoben wird.