Stuttgart beendet jahrelangen Streit mit Gleichstellungsbeauftragter durch Neuanfang
Linus JesselStuttgart beendet jahrelangen Streit mit Gleichstellungsbeauftragter durch Neuanfang
Stuttgart hat einen langjährigen Rechtsstreit mit seiner ehemaligen Gleichstellungsbeauftragten, Karin Budahn-Diallo, beigelegt. Die Stadt hatte sie im November 2023 entlassen, doch Gerichte urteilten später, dass die Entscheidung unbegründet war. Nun haben beide Seiten vereinbart, mit einer erneuerten Arbeitsbeziehung neu zu beginnen.
Der Konflikt begann, als Budahn-Diallo nach zweieinhalb Jahren juristischer Auseinandersetzungen von ihrem Posten abberufen wurde. Die Gerichte erklärten die Entlassung für rechtswidrig, woraufhin die Stadt auf weitere Berufungen verzichtete und das Urteil akzeptierte. Bürgermeister Simon Panke bezeichnete den Streit als ein "unerwünschtes Erbe" und begrüßte die Gelegenheit für einen Neuanfang.
Budahn-Diallo wird nun in ihre Funktion als Gleichstellungsbeauftragte zurückkehren. Sie erhält wieder Zugang zu ihrem Büro und allen notwendigen Ressourcen, um ihre Aufgaben wahrzunehmen. Ihr erster offizieller Termin ist ein Treffen für Mitarbeiterinnen am 6. März 2026, kurz vor dem Internationalen Frauentag.
Sowohl Panke als auch Budahn-Diallo haben zugesagt, künftig professionell und konstruktiv zusammenzuarbeiten. Ihr gemeinsames Ziel ist es, Projekte zur Gleichstellung innerhalb der Stadtverwaltung voranzutreiben. Gleichzeitig wollen sie durch diese Initiativen das öffentliche Ansehen Dinslakens verbessern.
Die Einigung markiert das Ende eines kostspieligen Rechtsstreits und den Beginn einer erneuerten Konzentration auf die Gleichstellungsarbeit. Budahn-Diallo wird ihre Tätigkeit wieder aufnehmen, wobei die Stadt ihre Rückkehr voll und ganz unterstützt. Der erste konkrete Schritt wird das anstehende Frauentreffen Anfang März 2026 sein.






