Strengere Regeln beim Karneval: Wie junge Besucher sicherer feiern sollen
Laila SchomberStrengere Regeln beim Karneval: Wie junge Besucher sicherer feiern sollen
Für den diesjährigen Karnevalsumzug gelten neue Sicherheitsvorschriften. Die Regeln sollen junge Besucher schützen, ohne ihnen den Spaß an den Feierlichkeiten zu nehmen. Entlang der Route gelten ein Verbot von Glasbehältern und strengere Alkoholkontrollen.
Das Glasverbot erstreckt sich über das gesamte Umzugsgebiet – vom Kreisverkehr an der Homberger-/Ernst-Holla-Straße bis zum Ende des Zuges. Auch der Friedrich-Ebert-Platz ist von der Regelung betroffen. Die Behörden erhoffen sich dadurch weniger Schnittverletzungen und unnötige Notruf-Einsätze.
Für Jugendliche unter 16 Jahren gilt ein absolutes Alkoholverbot. Unter-18-Jährige dürfen keinen hochprozentigen Alkohol konsumieren. Mobile Teams werden die Menschenmengen im Auge behalten und bei Anzeichen von übermäßigem Alkoholkonsum eingreifen.
Unterstützung gibt es durch acht Sozialarbeiter sowie ein eigens eingerichtetes "Jugendzelt" entlang der Strecke. Dort werden Wasser, Brezeln und Schokolade angeboten. Das Personal hilft bei Bedarf auch dabei, junge Besucher sicher nach Hause zu bringen.
Die Maßnahmen orientieren sich an ähnlichen Schritten, die in den vergangenen fünf Jahren in mindestens 15 deutschen Städten umgesetzt wurden. Städte wie Köln, Düsseldorf, Mainz, München und Hamburg haben bei Festen Glasverbote und Alkoholbeschränkungen eingeführt, um die Sicherheit zu erhöhen.
Im Mittelpunkt steht der Schutz junger Karnevalsteilnehmer, ohne ihren Feierspaß einzuschränken. Glasverbote, Alkoholregeln und die Betreuung durch geschultes Personal vor Ort sollen dafür sorgen, dass es weniger Verletzungen und Notfälle gibt.