19 June 2026, 00:15

Streit um Schutz des Wupper-Wehrs: SPD und CDU uneins über Maßnahmen

Nach Schaden am Wupperdamm: CDU fordert proportionale Lösungen statt massiver Polizeieinsätze

Streit um Schutz des Wupper-Wehrs: SPD und CDU uneins über Maßnahmen

Die SPD hat strengere Maßnahmen zum Schutz des historischen Wupper-Wehrs in Wipperkotten vorgeschlagen. Die CDU hat darauf mit Bedenken hinsichtlich der Umsetzbarkeit und Verhältnismäßigkeit der Pläne reagiert. Beide Parteien sind sich jedoch einig, dass der Standort und die umliegende Natur geschützt werden müssen.

Nina Wacker, Sprecherin der CDU-Fraktion, kritisierte den SPD-Antrag als unausgewogen. Sie argumentierte, dass die Vorschläge – darunter eine rund um die Uhr überwachte Bewachung und größere Polizeieinheiten – weit über das hinausgingen, was angemessen sei. Die CDU hält solche Maßnahmen für unpraktikabel und unrealistisch.

Stattdessen setzt sich die Partei für verstärkte Streifen und Aufklärungskampagnen ein, um das Wehr zu schützen. Zudem erwartet sie von der Stadtverwaltung eine Prüfung des SPD-Antrags, bevor Entscheidungen getroffen werden. Wacker äußerte die Hoffnung auf einen realistischen Kompromiss, der Schutz und Verhältnismäßigkeit in Einklang bringt.

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Trotz der Meinungsverschiedenheiten teilen CDU und SPD das Ziel, das historische Wehr zu erhalten. Die CDU hat jedoch bestätigt, den SPD-Antrag in seiner aktuellen Form abzulehnen. Die Haltung der CDU unterstreicht die unterschiedlichen Auffassungen darüber, wie das Wupper-Wehr am besten zu schützen ist. Die Partei bevorzugt praktische Lösungen gegenüber umfangreichen Maßnahmen. Die Debatte wird fortgesetzt, während die Stadtverwaltung den SPD-Vorschlag prüft.

Quelle