Straßenbahn-Ausbau zwischen Willich und Krefeld: Prüfung läuft – doch Finanzierung bleibt ungewiss
Laila SchomberStraßenbahn-Ausbau zwischen Willich und Krefeld: Prüfung läuft – doch Finanzierung bleibt ungewiss
Ein geplanter Straßenbahn-Ausbau zwischen Willich und Krefeld wird derzeit geprüft. Die Entscheidung folgt einem kürzlichen Beschluss, der eine sachliche Bewertung des Projekts fordert. Bisher wurden jedoch weder Mittel bewilligt noch eine Baugenehmigung erteilt.
Der Schritt ist Teil der übergeordneten Nahverkehrsplanung in Nordrhein-Westfalen, wobei die landesweiten Bewertungen noch nicht abgeschlossen sind.
Die SPD hat die Verlängerung als Bestandteil der regionalen Verkehrsbedarfsanalyse hervorgehoben. Fraktionsvorsitzender Lukas Maaßen unterstützt den Plan und betont, dass das Vorhaben nach seinen eigenen Verdiensten beurteilt werden solle. Unterdessen rät die Krefelder Stadtverwaltung, auf die offizielle Landesprüfung zu warten, bevor weitere Maßnahmen ergriffen werden.
Als nächster logischer Schritt wurde eine Machbarkeitsstudie vorgeschlagen. SPD-Ratsmitglied Lukas Siebenkotten schlägt vor, diese gemeinsam mit Krefeld durchzuführen – mit klaren Finanzierungsvereinbarungen. Die Studie würde die Kosteneffizienz, mögliche Förderquellen und die Vorteile für beide Städte untersuchen.
Trotz der Diskussionen gab es Anfang 2026 weder eine größere öffentliche Debatte noch offizielle Ankündigungen der NRW-Verkehrsplanung zur direkten Verbindung.
Der Beschluss garantiert zwar weder Finanzierung noch Bau, bereitet aber den Weg für eine detaillierte Prüfung. Bei einer Genehmigung könnte die Verlängerung die Verkehrsanbindung zwischen Willich und Krefeld verbessern. Die nächsten Schritte hängen von der Landesbewertung und den Ergebnissen der vorgeschlagenen Machbarkeitsstudie ab.






