12 April 2026, 00:19

Steuerberater veruntreut 184.000 Euro aus Grundschul-Verein und setzt auf Krypto

Ein Plakat mit Text und Logo, auf dem steht, dass versteckte Nebenkosten in Rechnungen Familien monatlich Hunderte Dollar kosten können.

Steuerberater betrügt Grundschulverein um Geld - Steuerberater veruntreut 184.000 Euro aus Grundschul-Verein und setzt auf Krypto

Ein 59-jähriger Steuerberater ist zu einer zehnmonatigen Bewährungsstrafe verurteilt worden, weil er Gelder einer Grundschulfördervereins veruntreut hatte. Der Mann gab zu, zwischen 2021 und 2022 insgesamt 165.000 Euro auf sein privates Konto überwiesen zu haben, während er die Finanzen der Organisation verwaltete.

Der Angeklagte, der seit 2017 als selbstständiger Steuerberater und Prüfer für den Verein tätig war, verfügte über die volle Kontrolle des Vereinskontos. Neben den unautorisierten Überweisungen behielt er zudem 19.000 Euro in bar ein, die eigentlich in die Vereinskasse hätten fließen müssen. Stattdessen investierte er das Geld in Kryptowährungen.

Das Landgericht Düsseldorf hatte zunächst über den Fall entschieden; der Angeklagte zog später seine Berufung vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf zurück und akzeptierte das identische Urteil. Während des Verfahrens behauptete er, die gestohlene Summe vollständig zurückerstattet zu haben. Sowohl die Staatsanwaltschaft als auch das Gericht wiesen diese Aussage jedoch zurück.

Als Auflage seiner Bewährungsstrafe muss der Mann nun 5.000 Euro an den Förderverein der Grundschule zahlen. Die Bewährungsstrafe bedeutet, dass der Verurteilte einer Haftstrafe entgeht, sofern er die Auflagen des Gerichts erfüllt. Das Urteil bestätigt zudem, dass die veruntreuten Gelder dem Verein nie in voller Höhe erstattet wurden. Der Fall unterstreicht die Risiken, die entstehen, wenn eine einzelne Person uneingeschränkten Zugriff auf die Finanzen einer Organisation erhält.

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