Sternsinger kämpfen 2026 mit klarem Motto gegen Kinderarbeit
Die Dreikönigsaktion 2026 startet unter dem Motto "Schule statt Fabrik – Sternsinger gegen Kinderarbeit"**
Die diesjährige Kampagne des Kindermissionswerks ‚Die Sternsinger‘ und des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) steht ganz im Zeichen des Einsatzes gegen ausbeuterische kinderarbeit. Unterstützt wird die Initiative unter anderem vom Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI). Damit schreibt die weltweit größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kindern ein weiteres Kapitel.
Im Rahmen ihrer traditionellen Tour besuchten die Sternsinger nun auch die Kreisverwaltung des Rheinisch-Bergischen Kreises, um auf das Thema aufmerksam zu machen und Spenden zu sammeln. Sie segneten das Verwaltungsgebäude und trafen sich mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in verschiedenen Ämtern, um für ihre Sache zu werben.
Landrat Arne von Boetticher begrüßte die Gruppe und lobte ihr Engagement im Kampf gegen kinderarbeit. Er betonte, wie wichtig ihre Arbeit sei, um benachteiligten Kindern weltweit eine Perspektive zu geben. Auch Dekan Norbert Hörter äußerte sich zur Kampagne und bezeichnete sie als die größte globale Solidaritätsaktion, die von Kindern für Kinder organisiert wird. Das Motto 2026 – "Schule statt Fabrik“ – unterstreicht die Forderung nach Bildung statt Ausbeutung und ruft dazu auf, Schulbildung Vorrang vor kinderarbeit einzuräumen.
Mit dem Slogan "Schule statt Fabrik“ wird die Botschaft der Sternsinger nun bundesweit durch lokale Aktionen und Spendenlauf verbreitet. Mit Rückendeckung von Politik und Kirche wollen die jungen Engagierten konkrete Veränderungen für Kinder bewirken, die zur Arbeit gezwungen werden. Die gesammelten Spenden fließen in Bildungsprojekte und politische Initiativen gegen kinderarbeit.