Sternsinger 2024: Segensbesuche für den Amazonas und Kinder in Not
Kirsten HentschelSternsinger 2024: Segensbesuche für den Amazonas und Kinder in Not
Die 66. Sternsingeraktion findet am 6. und 7. Januar 2024 in Harburg statt
Im Mittelpunkt der diesjährigen Aktion steht das Amazonasgebiet – ein Zeichen für globale Umwelt- und Sozialthemen. Als Heilige Drei Könige verkleidete Kinder werden von Haus zu Haus ziehen, Segenswünsche überbringen und Spenden für benachteiligte Kinder weltweit sammeln.
Die Tradition begann 1959 und hat sich seitdem zur größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. In den vergangenen Jahrzehnten kamen so rund 1,31 Milliarden Euro für Hilfsprojekte in Notregionen zusammen. Organisiert wird die Aktion vom Kindermissionswerk "Die Sternsinger" und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).
Während ihrer Besuche schreiben die Sternsinger mit Kreide den Segensgruß "20*C+M+B+24" (Christus segne dieses Haus) an die Türen. Zudem besuchen sie lokale Einrichtungen wie das Harburger Rathaus, den Rotary Club, die Schützengilde und das Hotel Lindtner. Ein Halt ist auch in der Pfarrei St. Maximilian Kolbe geplant, wo sie mit Anwohnern ins Gespräch kommen und ihre Botschaft teilen.
Das diesjährige Motto "Gemeinsam für unsere Erde – im Amazonasgebiet und weltweit" unterstreicht den ökologischen Fokus der Kampagne. Wer die Sternsinger nach Hause einladen möchte, kann sich bis zum 31. Dezember über ein Formular anmelden. Die gesammelten Spenden fließen in Projekte für Kinder in besonders gefährdeten Gemeinschaften, vor allem im Amazonasraum.
Die Aktion setzt eine lange Tradition fort, bei der Kinder durch karitatives Engagement anderen Kindern helfen. Die Sternsinger bringen Haushalten Segen und sammeln gleichzeitig Mittel für globale Initiativen. Die Veranstalter rufen zur Teilnahme auf, um die Gemeinschaftsunterstützung für benachteiligte junge Menschen zu stärken.






