19 April 2026, 04:11

Staatspreis für Tierschutz 2025: Diese Held:innen retten Wildtiere und Arten

Ein aufgeschlagenes altes Buch mit dem Titel "Vögel und die ganze Natur" zeigt eine Seite mit Text und Abbildungen verschiedener Vögel.

Staatspreis für Tierschutz 2025: Diese Held:innen retten Wildtiere und Arten

Die Preisträger:innen des Staatspreises für Tierschutz 2025 stehen fest. Agrarministerin Silke Gorißen überreichte die Auszeichnungen am 3. November um 13:00 Uhr und würdigte damit herausragendes Engagement im Tier- und Artenschutz. In diesem Jahr wurde der Preis zum fünften Mal verliehen – insgesamt 30.000 Euro fließen in vorbildliche Projekte und an verdiente Einzelpersonen.

Den mit 10.000 Euro dotierten Hauptpreis erhielt eine Wildtierrettungsinitiative aus Münster. Anke und Thomas Voß, die das Projekt leiten, setzen sich seit fast 14 Jahren für die Rehabilitation wildlebender Tiere ein. Über ihren Verein versorgen sie jährlich mehr als 150 verletzte, verwaiste oder geschwächte Tiere und geben ihnen eine zweite Chance.

Den zweiten Platz und ein Preisgeld von 8.000 Euro erhielt Christa Becker aus Bochum. Ihr Einsatz gilt einer Auffangstation für Mauersegler, wo sie den Zugvögeln lebenswichtige Pflege zukommen lässt.

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Zwei langjährige Initiativen teilten sich den dritten Platz mit je 6.000 Euro: Die Greifvogelstation Rösrath und der Eselpark Zons in Dormagen wurden für ihr jahrelanges Engagement im Tierschutz ausgezeichnet.

Ministerin Gorißen betonte in ihrer Rede die "außergewöhnliche Hingabe" der Preisträger:innen und lobte ihren unermüdlichen Einsatz für den Schutz bedrohter Tiere. Der Staatspreis für Tierschutz fördert seit Jahren unverzichtbare Artenschutzarbeit in der Region. Die diesjährigen Gewinner:innen wollen die Mittel nutzen, um ihre Rettungs- und Rehabilitationsmaßnahmen für Wildtiere auszubauen. Die Verleihung unterstrich zugleich die wachsende Bedeutung solcher Initiativen für den Tier- und Naturschutz.

Quelle